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Zusammenfassung der 4. Etappe der Tour de France
Aus Sport-Clip vom 01.09.2020.
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4. Etappe der Tour de France Roglic gewinnt erste Bergankunft – Hirschi verliert Zeit

  • Der Slowene Primoz Roglic (Jumbo-Visma) hat bei der Bergankunft in Orcières-Merlette die besten Beine und gewinnt die 4. Etappe.
  • Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quickstep) verteidigt das «Maillot jaune».
  • Marc Hirschi (Sunweb) kann nicht ganz mit den Besten mithalten und muss das weisse Trikot abgeben.

Bei der 4. Etappe der Tour de France mussten die Favoriten erstmals ihre Form unter Beweis stellen. Dabei überzeugte Primoz Roglic. Der 30-jährige Slowene wurde von seinem Team Jumbo-Visma in eine optimale Position gebracht und übersprintete die Konkurrenz beim Schlussanstieg. Entscheidend dabei war die Vorarbeit von Wout Van Aert. Der Belgier steigerte das Tempo auf den Schlusskilometern und führte dadurch eine Zäsur herbei.

Julian Alaphilippe geht auch in die Etappe vom Mittwoch mit dem Leadertrikot. Der Franzose blieb bis zuletzt an der Spitze dran und verlor – abgesehen von den Bonussekunden für den Etappensieg für Roglic – keine Zeit.

Hirschi verliert weisses Trikot

Marc Hirschi konnte beim Schlussaufstieg auf 1825 Meter nicht ganz mit den Favoriten mithalten. Der 22-jährige Berner verlor 38 Sekunden auf den Sieger und musste das Trikot für den besten Jungprofi an den Slowenen Tadej Pogacar (UAE Abu Dhabi) abgeben.

Fluchtgruppe kommt nicht durch

Wie schon in den ersten 3 Etappen hatte sich früh eine Fluchtgruppe gebildet. Zeitweise lag das Peloton bis zu 4 Minuten hinter den 6 Ausreissern – alle ohne Chancen im Gesamtklassement – zurück. Doch im Rennverlauf steigerten die Teams der Favoriten das Tempo immer mehr und stellten mit Krists Neilands (Israel Start-Up Nation) den letzten Fahrer 7 Kilometer vor Schluss. Die Jury würdigte die Leistung des 26-jährigen Letten mit der Wahl zum kämpferischsten Fahrer des Tages.

So geht es weiter

Nach der ersten Bergankunft steht am Mittwoch von Gap nach Pivas wieder eine Etappe (15:00 Uhr live auf SRF zwei) für die Sprinter an. Am Ende der 183 Kilometer wird es zu einem Schlusssprint kommen, wo sich die Spezialisten wohl den Sieg sichern werden. Die leicht ansteigende Zielgerade wird die Fahrer vor Schwierigkeiten stellen.

SRF zwei, sportlive, 1.9.2020, 15:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Conca  (DCo)
    Roglic‘s Fähigkeiten bzw. physischen optimalen Voraussetzungen sind bekannt und es ist erst Tag 4; Generalverdächtigungen sind nicht angebracht. Einfach mal geniessen, wird eine spannende Tour...
    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      S@Daniel, und Derungs....spannend was heute im Artikel von SRF betreffen dem slovenischen Radmärchen mit Schatten steht. Bin sicher wir hören von den slovenischen Radfahrern noch...
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Tja 2 Slovenen ganz vorne, aus einem Staat wo Gesetzte und Regeln dehnbar sind. 2 Slovenen die plötztlich Top sind und vorne Mitfahren, Roglic war vor 4 Jahren nur Mittelmass, kein grosses Talent und hat sich nun an die Spitzte ge....
    Glaube nicht an Wunder, vor allem wenn man Roglic 3 Minuten nach dem Sprint sieht, kein bisschen erschöpft, keine Anstrengung zu sehen.
    1. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      Na ja, Roglic fuhr bereits als Skispringer Amateur-Velorennen. Er galt als sportliches Multitalent mit ebensoviel Talent im Skispringen wie im Radfahren. Sein eigentlicher Entdecker war der Sportwissenschaftler Radoje Milic. Er stellte vor sieben Jahren das enorme Potenzial von Roglic fest. Nach einem Sturz bei Skispringen hörte er damit auf und begann seine Karriere. Bereits in den ersten Profijahren gewann er kleiner Rundfahrten und steigerte sich mehr und mehr. Da ist nichts seltsam.
    2. Antwort von Guido Fontana  (Boxster)
      Suchen sie schon wieder nach dem Haar in der Suppe?
    3. Antwort von Matthias Müller  (Mats)
      Tadej Pogacar hat bei der Vuelta 2019 drei Etappen gewonnen und belegte in der Gesamtwertung den 3. Platz.