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Legende: Video Zusammenfassung der 8. Etappe abspielen. Laufzeit 03:39 Minuten.
Aus sportaktuell vom 13.07.2019.
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8. Etappe der Tour de France De Gendt schnappt sich Tagessieg, Alaphilippe das Gelbe Trikot

  • Der Belgier Thomas De Gendt gewinnt die 8. Etappe der Tour de France nach langer Flucht solo.
  • Julian Alaphilippe (Fr) wird Tagesdritter und erobert das Gelbe Trikot von Giulio Ciccone (It) zurück.
  • Thibaut Pinot (Fr) schiebt sich im Gesamtklassement auf Platz 3 vor. Zu den Verlierern des Tages gehört hingegen Vincenzo Nibali (It).

Thomas De Gendt hat in Saint-Etienne seinen zweiten Etappensieg im Rahmen der Tour de France eingefahren. Der 32-jährige Belgier war Teil einer ursprünglich vierköpfigen Spitzengruppe. Am letzten Anstieg setzte er sich von seinem einzig verbliebenen Fluchtgefährten Alessandro De Marchi (It) ab und rettete am Ende 6 Sekunden Vorsprung ins Ziel. De Gendt hatte 2016 bereits einmal eine Etappe als Ausreisser für sich entscheiden können.

Thomas De Gendt.
Legende: Bekannt für lange Fluchten Thomas De Gendt. Keystone

Auch Pinot und Alaphilippe Gewinner

Neben De Gendt durften nach der 200 Kilometer langen Etappe mit insgesamt 7 Bergwertungen der 2. und 3. Kategorie auch Thibaut Pinot und Julian Alaphilippe jubeln. Die beiden Franzosen setzten sich im letzten Anstieg vom Feld ab, machten Jagd auf De Gendt und beendeten das Teilstück auf dem 2. und 3. Rang.

Legende: Video Die Attacke von Alaphilippe abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
Aus sportlive vom 13.07.2019.

Während Pinot so im Gesamtklassement rund 20 Sekunden auf die übrigen Favoriten gutmachte, durfte sich Alaphilippe nach zwei Tagen Unterbruch wieder ins Gelbe Trikot einkleiden lassen. Und das just am Tag vor dem französischen Nationalfeiertag.

Zu den Verlierern des Tages gehörte hingegen Vincenzo Nibali. Der Italiener musste am letzten Berg abreissen lassen und wird im Gesamtklassement keine Rolle mehr spielen. Geraint Thomas (Gb) kam nach einem Sturz 15 Kilometer vor dem Ziel mit dem Schrecken davon. Seine Ineos-Teamkollegen konnten die Lücke rechtzeitig schliessen.

Legende: Video Ineos-Leader Thomas in Sturz verwickelt abspielen. Laufzeit 01:15 Minuten.
Aus sportlive vom 13.07.2019.

Franzosen wollen glänzen

Am Sonntag geht es für die Fahrer von Saint-Etienne nach Brioude. Auf den 170 Kilometern durch das Zentralmassiv wartet früh ein Anstieg der 1. Kategorie. Danach folgen zwei weitere Bergpreise der 3. Kategorie. Am «Quatorze Juillet» dürften sich insbesondere die einheimischen Fahrer in Szene setzen wollen, allen voran Alaphilippe, dem das Terrain durchaus entgegen kommt.

Auch Romain Bardet, der an der Planche des Belles Filles enttäuscht hatte, hat einiges wiedergutzumachen. Kommt hinzu, dass der AG2R-Profi in Brioude geboren wurde.

Van Garderen ausgestiegen

Der Amerikaner Tejay van Garderen ist nicht mehr zur 8. Etappe angetreten. Der 30-Jährige aus dem Team Education First brach sich am Freitag bei einem selbst verschuldeten Sturz 7 Kilometer nach dem Start die linke Hand.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 13.07.2019, 16:10 Uhr

3 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Es bestätigt sich, das diese Generation der CH-Fahrer definitiv die schlechteste ist seit ewiger Zeit. Michi Schär ist ein braver Helfer, Frank kann man vorübergehend in den Bergen als Helfer einspannen, Reichenbach fährt solid aber nicht mehr. Bei Küng fragt man sich was er an der Tour zu suchen hat. Er ist kein Sprinter, in den Bergen ist er schwach, er fährt nie mit Gruppen weg und es gibt nur ein Zeitfahren und keinen Prolog. Küng hätte genauso gut zu Hause auf der Rolle trainieren können.
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Küng ist auf den schnellen Flachetappen Pinots Bodyguard. Seine einzige Aufgabe ist dafür zu sorgen, dass sein Leader unbeschadet ins Ziel kommt. Zudem hat Küng beim Mannschaftszeitfahren dafür gesorgt, dass sein Team überraschend wenig Zeit verloren hat. Sollten die Temperaturen moderat bleiben, Pinot mag keine Hitze, ist er, auch dank der generösen Arbeit von Küng, ein Mitfavorit auf den Toursieg.
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    2. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Da fehlt ganz offensichtlich ein Markus, der viel Kohle in den Nachwuchs steckt, meinen Sie nicht?
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