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Rennbericht Lüttich-Bastogne-Lüttich
Aus sportpanorama vom 28.04.2019.
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Abschluss der Klassiker-Saison Jakob Fuglsang siegt in Lüttich

Der Däne triumphiert zum Abschluss der Klassiker-Saison bei Lüttich-Bastogne-Lüttich.

Der 34-jährige Däne Jakob Fuglsang hat zum Abschluss der Klassiker-Saison den grössten Erfolg seiner Karriere feiern können. Der Astana-Fahrer setzte sich bei Lüttich-Bastogne-Lüttich solo durch, nachdem er an der letzten Steigung des Tages den entscheidenden Angriff lanciert hatte. Auf die Ehrenplätze fuhren in Lüttich der Italiener Davide Formolo und der Deutsche Maximilian Schachmann.

Eine Entscheidung wie geplant

Das Finale beim ältesten Klassiker des Radsports war nach 27 Jahren neu konzipiert worden. So war es denn – fast wie geplant – auch die Côte de la Roche-aux-Faucons, die knapp 15 Kilometer vor dem Ziel für die Entscheidung sorgte. Fuglsang, Olympia-Zweiter von Rio 2016, setzte sich kurz vor Ende der Steigung gemeinsam mit Schachmann und Michael Woods ab und liess später auch seine beiden Konkurrenten stehen.

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Mit diesem Antritt sorgte Fuglsang für die Entscheidung
Aus sportlive vom 28.04.2019.
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Valverde und Alaphilippe geschlagen

Für Fuglsang war es nach einem starken Frühling mit diversen Ehrenplätzen (unter anderem bei Strade Bianche und beim Gold Race) der verdiente Lohn. Grösster Erfolg in seiner Karriere war neben der Olympia-Medaille bislang der Gesamtsieg beim Dauphiné Libéré im vergangenen Jahr.

Die meistgenannten Favoriten auf den Sieg bei der «Doyenne» hatten keinen Erfolg. Weltmeister Alejandro Valverde gab das Rennen bereits 103 Kilometer vor dem Ziel auf. Und Seriensieger Julian Alaphilippe, der Fuglsang des öftern vor der Sonne gestanden hatte, vermochte der Pace im Finale nicht mehr zu folgen.

Rang 51 für Neo-Profi Hirschi

Als bester Schweizer klassierte sich der junge Berner Marc Hirschi auf Rang 51. An der Seite seines geschlagenen Captains Tom Dumoulin fuhr der 20-Jährige 6:56 Minuten nach Fuglsang über die Ziellinie. Zuvor hatte er sich immer wieder in den vorderen Positionen des Feldes aufgehalten.

In der Offensive zeigte sich auch Michael Albasini. Der mit gut 38 Jahren viertälteste Starter fuhr 60 Kilometer vor dem Ziel in eine 10 Fahrer umfassende Spitzengruppe vor. Wie erwartet kam die Gruppe nicht durch, Albasini wurde 36 Kilometer vor dem Ziel vom Feld geschluckt und fiel zurück.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 28.04.2019, 14:10 Uhr

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4 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Man muss sich wenigstens nicht sorgen, dass die Schweizer gedopt sind. Mit den Leistungen in diesem Jahr fragt es sich was sie überhaupt genau tun.
    1. Antwort von Lorenzo Ancona  (Lyrikliebhaber)
      Drei Schweizer gestartet, einer davon in der Fluchtgruppe, ein Junior auf dem 51. Platz. Könnte auch schlechter sein.

      Aber trolle trollen halt, sonst sind sie nicht glücklich. Gell, Kohler?
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Ein sehr spannendes Rennen. Toll, wie das Team Astana Julian Alaphilippe aus der Entscheidung genommen haben. Der verdiente Sieger Fuglsang hatte aber enorm viel Glück, dass er in der letzten Abfahrt nicht gestürzt ist. Aus Schweizer Sicht dürfen wir gespannt sein, was der ehemalige Junioren-Weltmeister Marc Hirschi uns in Zukunft zeigen wird.
    1. Antwort von Heinz Schweizer  (Heiri)
      Alaphilippe wurden heute die Grenzen aufgezeigt, nicht nur vom Team Astana, sondern auch von der Strecke. Das ist gut so, den Fahrer welche wie er an der Mur de Huy 10 m vor dem Ziel einen Schwenker machen, kann ich nicht riechen. Hirschi ist übrigens nicht ehemaliger Junioren, sondern amtierender U23-Weltmeister.