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Die spezielle Tour de France 2020
Aus sportflash vom 28.08.2020.
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Am 2. Tag geht's in die Berge Die Sprinter haben bei der Tour wenig zu lachen

Beim Auftakt der Tour de France am Samstag dürfen die Sprinter auf ihre Chance hoffen. Doch schon am Sonntag warten die ersten Berge.

Ein gemütliches Einrollen wird es in diesem Jahr bei der Tour de France nicht geben. Am ersten Tag deutet zwar alles darauf hin, dass die Sprinter ihre Fähigkeiten auf der berühmten Strandpromenade von Nizza unter Beweis stellen können. Bereits am 2. Tag geht es von Nizza aus aber ins bergige Hinterland.

Auf der 186 Kilometer langen Etappe am Sonntag warten zwei Anstiege der 1. Kategorie auf die Fahrer, darunter auch der 1607 Meter hohe Col de Turini. Seit mehr als 40 Jahren hat der Tour-Tross am ersten Wochenende keine derartigen Höhen mehr erklommen.

Sendehinweis

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Verfolgen Sie den Auftakt der Tour de France in Nizza am Wochenende wie folgt:

  • Samstag: 1. Etappe live ab 16:15 Uhr auf SRF zwei sowie in der Sport App.
  • Sonntag: 2. Etappe live ab 15:00 Uhr auf SRF info sowie in der Sport App

Bis zum geplanten Schlusstag am 20. September wird SRF täglich das Ende jeder Teilstrecke übertragen.

Auf Kletterer zugeschnitten

Auch die 3. Etappe von Nizza nach Sisteron ist mit einigen Höhenmetern gespickt. Die 4 Bergwertungen gehören zwar zur niedrigeren Kategorie, werden die Beine der Sprinter aber ordentlich zum Brennen bringen. Und als wäre der Auftakt nicht knackig genug gewesen, wartet auf der 4. Etappe bereits die erste von 4 Bergankünften.

Ein Einzelzeitfahren – das einzige – steht erst am vorletzten Tag auf dem Programm. Im Kampf gegen die Uhr geht es hinauf auf die Vogesen-Anhöhe La Planche des Belles Filles. Die Steigung an der steilsten Stelle des knapp 7 Kilometer langen Schlussanstiegs beträgt satte 24 Prozent.

Der Anstieg zur Planche des Belles Filles.
Legende: Hier wird jeder auf sich allein gestellt sein Der Anstieg zur Planche des Belles Filles. imago images

Viele weniger bekannte Anstiege

Nicht wenige sprachen bei der Präsentation der diesjährigen Streckenführung von der «härtesten Tour der letzten Jahre». Die Rundfahrt führt mit den Alpen, dem Zentralmassiv, den Pyrenäen, dem Jura und den Vogesen durch alle 5 Gebirge Frankreichs. 29 Berge müssen die Fahrer in den kommenden 3 Wochen erklimmen.

Legendäre Anstiege wie die Alpe d'Huez, der Col du Galibier oder der Mont Ventoux fehlen heuer zwar, dafür stehen einige neue Anstiege im Programm. Der Col de la Loze, mit 2304 Metern das Dach der diesjährigen Tour, wird beispielsweise erstmals befahren. Mit 20 Kilometern ist der Anstieg besonders lang. Leiden ist vorprogrammiert.

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Die SRF-Radkommentatoren Jaggi & Felder mit einem Ausblick
Aus Sport-Clip vom 28.08.2020.
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SRF zwei, sportflash, 27.08.20, 22:20 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Putin  (FreeRemco)
    Übrigens ist dieses Jahr die steilste Stelle des Aufstiegs in die La planche des belles filles 20 Prozent und nicht 24 Prozent, weil das Ziel sich einen Kilometer weiter unten befindet als letztes Jahr. Dies ist der Fall weil der letzte Kilometer Schotter ist (da sind auh die 24 Prozent) und es keine zusätliche Spannung geben würde, wenn sie mit Zeitfahrmaschinen da hoch fahren würden.
  • Kommentar von Beat Schneider  (Beat62)
    Ich bin ja nicht unbedingt dafür, dass die Tour in diesen Zeiten durchgeführt wird. Ich denke dass es zum momentanen Zeitpunkt der wieder stark ansteigenden Fallzahlen in Frankreich trotzdem viele Zuschauer am Strassenrand geben wird.
    Auf jedenfall wünsche ich den Organisatoren viel Glück, dass die Tour bis zum Ende durchgefahren werden kann, und es nicht zu einem Abruch kommt. Lassen wir uns überraschen!
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Sprinter gibts genug, wäre wieder einmal Zeit für "Bergkraxler"!
    1. Antwort von Beat Schneider  (Beat62)
      Ich muss dazu sagen, das der letztjährige Sieger mit Bernal ein Bergspezialist war. Okay er hat die Tour mit Glück gewonnen, wurde doch die zweit oder drittletzten Etappe durch das Unwetter abgebrochen, welches Bernal der zu dem Zeitpunkt in Führung lag sicherlich entgegen kam.