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Zusammenfassung 3. Etappe der Tour de France
Aus Sport-Clip vom 28.06.2021.
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Auch am 3. Tag viele Stürze Merlier sprintet zum Etappensieg – Van der Poel weiter in Gelb

Tim Merlier gewinnt die 3. Etappe der 108. Tour de France. Caleb Ewan und Peter Sagan stürzen beim Zielsprint.

Chaos pur in der 3. Etappe der 108. Tour de France: Zahlreiche Stürze im äusserst hektischen Finish führten dazu, dass die Fahrer fast einzeln oder in kleinen Gruppen die Ziellinie in Pontivy überquerten. Topfavorit Caleb Ewan zum Beispiel war kurz vor dem Ziel heftig gestürzt und hatte Konkurrent Peter Sagan mitgerissen.

Ewan muss aufgeben

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Für Caleb Ewan ist die Tour de France nach seinem Sturz im Schlusssprint der dritten Etappe vorzeitig beendet. Der 26-Jährige vom Team Lotto-Soudal zog sich einen Bruch des Schlüsselbeins zu.

So ging der Sieg nach 182,9 km überraschend an den Belgier Tim Merlier, der vor seinem Teamkollegen und Landsmann Jasper Philipsen und dem Franzosen Nacer Bouhanni gewann. Mit Rang 7 verteidigte Mathieu van der Poel, der wie Merlier und Philipsen für das Team Alpecin-Fenix fährt, das tags zuvor an der Mûr-de-Bretagne geholte Maillot jaune.

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Ewan und Sagan stürzen, Merlier siegt
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Schär ausgezeichnet

Gesamt-Zweiter bleibt der Franzose Julian Alaphilippe mit acht Sekunden Rückstand. Die Slowenen Tadej Pogacar und Primoz Roglic büssten als Folge von Stürzen hingegen einiges an Zeit auf die Spitze ein. Am Boden lag in der Anfangsphase auch Ineos-Captain Geraint Thomas, der sich angeblich die Schulter ausgekugelt hatte. Er setzte das Rennen trotzdem fort.

Michael Schär initiierte die Ausreissergruppe des Tages. Der 34-jährige Luzerner sah sich erst wenige Kilometer vor dem Ziel vom Spitzenfeld eingeholt. Schär erhielt den Preis des kämpferischsten Fahrers.

SRF zwei, sportlive, 28.06.2021, 15:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Samuel Nogler  (semi-arid)
    Vielleicht sollte die TdF künftig mit den E-Bikes von Flyer gefahren werden, die sollen ja den Namen nach weiter fliegen und erst wieder landen, wenn die Batterie leer ist.
    Sportunfälle passieren in jeder Sportart, doch müsste im Radsport bald etwas geschehen, es sind einfach zu viele verletzten (siehe z.B. das diesjährige Giro, bei welchem ein Grossteil der Favoriten durch Unfälle aufgeben oder stark zurückgebunden wurden).
  • Kommentar von Mirco Grellmann  (migre)
    In dieser Tour ist Spektakel wichtiger als die Gesundheit der Athleten.
    In diesem Finale, wurden beinahe alle Sicherheitsaspekte eines Massensprint ignoriert.
    1. Antwort von Lukas Stähli  (LST)
      Die beiden Stürze von Ewanund von Roglic waren auf Unachtsamkeiten der jeweiligen Fahrer zurückzuführen, indem sie das Hinterrad des Vordermannes touchierten. Dies könnte auch auf der breitesten Autobahn passieren.
      Nichts desto trotz war das heutige Finale als Massensprint-Ankunft, wie es angedacht war, schlicht untauglich und zu gefählich. Dass es krachen musste, war aufgrund der schmalen, verwinkelten und dazu abfallenden Strassen klar...
    2. Antwort von Mirco Grellmann  (migre)
      Sie meinen wohl Ewan und Sagan, dies ist ein typischer Sturz, wenn die Zielgerade einen Knicks macht wie hier, deshalb sollte man auf Knicks auf der Zielgerade sein.
      Auch beim Sturz von Roglic, kann die Streckenführung mitschuldig sein. Da klar war, dass die Strecke enger wird wollen alle vorne im Feld sein, was zu Unruhen im Feld/ Stürzen führt. Aber ja bei solchen Fällen ist beides möglich
    3. Antwort von Jan Bernhard  (Schlafgoat)
      Ich denke Durchaus, das Herr Stähli sowohl den Sturz von Roglic und den von Ewan mit Sagan gemeint hat. Natürlich können diese Stürze zu einem gewissen Teil der Streckenführung geschuldet sein, allerdings ist es auch Notwendig, dass eine gewisse Schwierigkeit im gesetzten Kurs vorhanden ist, ansonsten gehen schon nur diverse Möglichkeiten auf taktische Manöver verloren, was dem Rennen sehr schaden würde. Ich stimme Ihnen aber zu, in den ersten Tagen dieser Tour gab es einige ärgere Stürze.