Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung 5. Etappe Tour de Romandie
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
abspielen
Inhalt

Bissegger im Zeitfahren 2. Thomas gewinnt die 74. Ausgabe der Tour de Romandie

  • Geraint Thomas holt sich in Freiburg den Gesamtsieg der 74. Tour de Romandie.
  • Der Brite triumphiert dank eines 3. Platzes beim Abschluss der Rundfahrt im Zeitfahren über 16,2 km.
  • Stefan Bissegger wird in der 5. Etappe starker Zweiter, der Tagessieg geht an den Franzosen Rémi Cavagna.

Geraint Thomas hat die Tour de Romandie doch noch gewinnen können. Der Brite vom Team Ineos Grenadiers macht im Einzelzeitfahren in Freiburg die 11 Sekunden Rückstand auf den Leader Michael Woods aus Kanada problemlos gut.

Thomas setzte sich in der Schlussabrechnung 28 Sekunden vor seinem Teamkollegen, dem Australier Richie Porte, und 38 Sekunden vor dem Italiener Fausto Masnada durch.

Video
Die Zieleinfahrt von Geraint Thomas
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
abspielen

Sturz vom Samstag vergessen gemacht

Am Vortag war der 34-Jährige rund 50 Meter vor dem Ziel in Thyon noch gestürzt. Damit hatte er das Leadertrikot und den Tagessieg noch verpasst und Woods überlassen müssen. In der Prüfung gegen die Uhr war der Kanadier gegen den Tour-de-France-Sieger von 2018 aber wie erwartet chancenlos.

Thomas und das Team Ineos wurden damit ihrer Favoritenrolle im Kampf um den Gesamtsieg gerecht. Für den Briten ist es seit seinem Triumph an der Frankreich-Rundfahrt der erste Erfolg an einer Rundfahrt. Bei der Tour de Romandie löst er den in diesem Jahr abwesenden Primoz Roglic (Sieger 2018 und 2019) ab.

Video
Thomas: «Ich dachte nur noch: einfach nicht stürzen»
Aus Sport-Clip vom 02.05.2021.
abspielen

Bisseggers grandioser Schlusspunkt

Der Sieg im abschliessenden Zeitfahren ging an Rémi Cavagna. Der Franzose, der beim Prolog in Oron mit dem undankbaren 4. Rang hatte Vorlieb nehmen müssen, gewann 6 Sekunden vor dem Thurgauer Stefan Bissegger und 17 Sekunden vor Thomas.

Bissegger verpasste zwar in seiner Spezialdisziplin den Tagessieg knapp, sicherte der Schweiz aber immerhin den 2. Podestplatz an dieser Rundfahrt nach Marc Hirschis 3. Rang auf der 2. Etappe und sich selbst den 4. Podestplatz in einem World-Tour-Zeitfahren.

Im März hatte der 5. des Prologs das Zeitfahren von Paris - Nizza für sich entschieden. Nun lieferte der 22-Jährige vom Team EF Education einen weiteren Beweis seines Könnens ab. Bissegger war zudem wie schon in Oron stärker als Europameister Stefan Küng, der in Freiburg auf dem 15. Rang landete. Marc Hirschi wurde derweil 48.

Infos zur Ausgabe 2022

Box aufklappenBox zuklappen

Das Gerüst für die 75. Tour de Romandie in einem Jahr steht bereits. Die Organisatoren verkündeten am Schlusstag in Freiburg gleich mehrere Etappenorte für die Jubiläumsausgabe. So startet die Rundfahrt 2022 am 26. April in Lausanne und endet am 1. Mai in Villars-sur-Ollon.

Dazwischen finden weitere zwei Etappen im Kanton Waadt statt, ein Rundkurs in Echallens und ein Teilstück in Valbroye/Granges-Marnand. Zum 20-Jahr-Jubiläum des World Cycling Centre soll auch der Sitz des Rad-Weltverbands UCI in Aigle angefahren werden.

SRF zwei, sportlive, 2.5.2021, 13:45 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Daniel Conca  (DCo)
    Von aussen Hirschis Formstand einzuschätzen ist gar nicht möglich. Das braucht es jedoch, um seine subjektive Leistung zu werten. Objektiv betrachtet, ist es mehr als Mittelmass, ausgenommen natürlich der Samstag; wobei, da muss was passiert sein - das Wetter alleine kann es kaum gewesen sein (Hungerrast oder so; am Berg ist das dann das Ende).
  • Kommentar von markus kohler  (nonickname)
    Leider hat Hirschi eine ganz schwache Phase gehabt. Was er in den letzten 3 Etappen zeigte war, die wohl schlechteste Leistung welche er als Profi bisher abgeliefert hat. Zurzeit ist er nicht mal solides Mittelmass, aber als junger Fahrer hat er noch Zeit.
    1. Antwort von Felix Moser  (Fige)
      Ich hoffe, Sie haben Recht. Ich habe nach seinen vielen Spitzenleistungen im letzten Jahr in die absolute Weltklasse innert kürzester Zeit einfach immer noch so ein ungutes Gefühl in der Magengegend ....
    2. Antwort von Peter Müller  (1898YB)
      Er ist halt weder Zeitfahrer noch Bergfahrer. Das wird er auch kaum werden. Das Ziel, ihn zum Rundfahrtenspezialisten zu machen, ist absoluter blödsinn
    3. Antwort von Avi Girschweiler  (Avi Girschweiler)
      Am Freitag fuhr er in einer sehr schwierigen, verregneten Etappe in die Top 20. Die Bergankunft von gestern war ganz einfach nichts für Hirschi und das Zeitfahren ist auch nicht seine Spezialdisziplin. Das war also alles andere als schwach von ihm. Die Topform ist noch nicht da, aber er war diese Saison schon mehrfach nah dran. Mehr als solide, nah an der Spitze!