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Aus dem Archiv: Die Rad-Ausnahmeerscheinung Eddy Merckx
Aus Sport-Clip vom 02.07.2019.
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«Blick zurück»: 12 Juni 1968 Merckx' Giro-Sieg: Das erste Festmahl für den «Kannibalen»

Vor 52 Jahren gewann Eddy Merckx den Giro d'Italia. Es war der Beginn einer einzigartigen Dominanz im Radsport.

Noch keine 23 Jahre alt war Eddy Merckx, als er am 12. Juni 1968 in Neapel über den Zielstrich fuhr und damit seine erste grosse Rundfahrt gewann. Die Entscheidung hatte der Belgier elf Tage zuvor an den «Tre Cime» in den Dolomiten herbeigeführt, wo er die Konkurrenz stehen liess.

Dem bisherigen Leader Michele Dancelli nahm er auf den steilen Schlussrampen bei starkem Wind und Schneefall über sechseinhalb Minuten ab. Vittorio Adorni, eigentlich sein Chef im Team von Faema, distanzierte Merckx um knapp eine Minute.

In Neapel liess sich Merckx nicht nur ins Rosa Trikot des Gesamtsiegers einkleiden, er gewann auch die Bergpreis- und Punktewertung. Dass er alles gewinnen wollte (und dies oft tat), brachte ihm den Spitznamen «Der Kannibale» ein.

Eddy Merckx
Legende: Die Höhe des Podests ist gerechtfertigt Eddy Merckx gewinnt erstmals den Giro. Keystone

Es folgte eine beispiellose Karriere: Bis zu seinem Rücktritt gewann Merckx vier weitere Male den Giro, fünfmal die Tour de France und einmal die Vuelta. Er wurde insgesamt dreimal Strassenweltmeister und gewann 19 Mal eines der fünf «Monumente» (Mailand-Sanremo, Flandern, Paris-Roubaix, Lüttich-Bastogne-Lüttich, Lombardei).

Merckx gewann bei Wind und Wetter, bei Hitze und Sonnenschein. Er dominierte die Konkurrenz am Berg und im Zeitfahren. Er war ein hervorragender Sprinter und siegte sogar auf der Bahn und querfeldein. Schlicht: Merckx ist der erfolgreichste und vielfältigste Radrennfahrer der Geschichte.

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