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Rad Cancellara gewinnt Flandern-Rundfahrt

Fabian Cancellara hat zum 2. Mal nach 2010 die Flandern-Rundfahrt gewonnen. Der Berner setzte sich bei der 97. Austragung des Klassikers über 257 km von Brügge nach Oudenaarde vor dem Slowaken Peter Sagan und dem Belgier Jürgen Roelandts durch.

Die entscheidenden Szenen ereigneten sich ab Kilometer 240. Als der Oude Kwaremont das letzte Mal bewältigt werden musste, lancierte Cancellara eine erste Attacke. Einzig Sagan konnte dem Berner folgen. Nachdem das Duo den führenden Roelandts gestellt hatte, verschärfte der Schweizer das Tempo am Paterberg noch einmal und distanzierte seine letzten Konkurrenten um den Sieg.

Triumphale Ankunft

Auf den letzten 14 km baute Cancellara seinen Vorsprung kontinuierlich aus und erreichte das Ziel in Oudenaarde nach 6:06 Stunden zum 2. Mal in seiner Karriere als Sieger. Der Vorsprung auf Sagan betrug 1:26 Minuten.

«Es war kein einfaches Rennen. Der Sieg war das Ziel und ich habe getan, was ich zu tun hatte», freute sich der 32-Jährige im Ziel.

Defekt ohne Auswirkungen

Auf dem Weg zum Triumph hatte Cancellara einen heiklen Moment zu überstehen: 54 km vor dem Ziel wurde er durch einen Defekt kurzzeitig gestoppt, der Zwischenfall blieb für den Berner jedoch ohne gravierende Auswirkungen.

Fluchtgruppen ohne Chance

Das Rennen war nach rund 91 km lanciert worden. Am Tiegemberg setzte sich eine Gruppe von 7 Fahrern ab und fuhr zwischenzeitlich einen Vorsprung von fast 4 Minuten heraus. Rund 100 km vor dem Ziel übernahm dann ein Quintett um den Deutschen André Greipel die Führung, konnte sich allerdings nie mehr als eine halbe Minute Reserve erarbeiten.

Erneutes Pech für Boonen

Für Vorjahressieger Tom Boonen war die «Ronde» nach einem Sturz bei Kilometer 19 bereits früh vorbei. Der 32-jährige Lokalmatador zog sich Prellungen an der linken Hüfte und am rechten Knie zu. Knochenbrüche wurden keine diagnostiziert. Auf einen Start bei Paris-Roubaix am kommenden Sonntag muss Boonen verzichten.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Kaiser , Pfeffingen
    Es ist mühsam, immer nur Doping..... Vermutlich sind alle vor der Glotze gehockt und haben die spannende Übertragung gesehen.
    Ja, Doping gibt es schon lange, sehr lange, nicht nur im SportAuf was sollen sich die Jungen ausrichten? Auf Doping oder Sport?
    Betreibt Sport, betreibt Radsport! Es gibt einem viel, sehr viel. Jeder muss sich selbst klar werden, wie er sich an allfälligen Siegen freuen kann. Charakter ist gefragt!
    1. Antwort von Mischa Schäublin , Bretzwil
      Das sehe ich genau so Herr Kaiser.
      Ich sah die ganze Übertragung, zuerst auf Eurosort und dann um 14 Uhr auf SRF. Ich genoss das Rennen und der Kampf von Sagan, Cancellara Jürgen Roelants etc. war ein reines Spektakel. Ich dachte keinen Moment an die Dopinggeschichten und war richtig glücklich als Cancellara gewann.
  • Kommentar von Jeff Koch , Kailua Kona
    ... und wieviele von den ersten Zahn waren gedopt?
    1. Antwort von Erika Vollenweider , Egg
      mindestens 10
    2. Antwort von M. Schenk , Aargau
      @meister Zbinden, fragen Sie sich das auch bei den Leichtathleten, Bobfahren, Schwimmeren, Bergläufern, Wanderern, Schützen, Stammtischploderis und und.... es sind immer nur die Radfahrer welche so hart kontrolliert werden...nicht, dass ich das estimiere, begreifen Sie doch mal, dass im ganzen Spitzensport gedobt wird....
  • Kommentar von u.zbinden , bern
    Herzliche gratulation Fabian !! Tolle Leistung !!