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Schweizer Bahnrad-Vierer vor der «Mission WM-Medaille»
Aus sportaktuell vom 12.02.2020.
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Coach hat die Qual der Wahl Hat Gisiger die Zauberformel für den Bahnvierer gefunden?

Der Schweizer Bahnvierer bereitet sich in Grenchen auf die WM vor. Der Nationaltrainer hat seine Wunschformation im Kopf.

Ende Februar findet in Berlin die Bahn-WM statt. Am 26. Februar (Quali und 1. Runde) und 27. Februar (Final-Läufe) sind die Augen der Schweizer Radfans auf die Mannschaftsverfolgung der Männer gerichtet. Denn dort kämpft der Bahnvierer, das Aushängeschild von Swiss Cycling, gleich an zwei Fronten.

  • Zum einen geht es um WM-Medaillen. Und da hat das Schweizer Quartett durchaus Chancen, zum 3. Mal nach den Jahren 1977 und 1978 (jeweils Bronze) Edelmetall zu gewinnen.
  • Zum anderen soll im Berliner Velodrom das Olympia-Ticket gelöst werden. Hierzu reicht eine Top-6-Klassierung.

Gisigers Wunschformation steht

Aktuell holen sich die Schweizer Bahn-Cracks in Grenchen den WM-Schliff. Neun Fahrer trainieren im Team von Coach Daniel Gisiger. Doch nach Berlin darf nur ein Quartett plus ein Ersatzfahrer reisen.

Früher waren wir weltweit zwischen Rang 6 und 10 angesiedelt. Inzwischen wohl eher zwischen 3 und 6.
Autor: Daniel GisigerNationaltrainer

Gisiger hat seine Wunschformation bereits im Kopf: «Im Normalfall werden Robin Froidevaux, Stefan Bissegger, Claudio Imhof und Cyrille Thièry fahren.» Dahinter komme ein Trio für die Rolle des Ersatzfahrers in Frage.

In Neuseeland gezeigt, was möglich ist

Gisiger traut seinen Schützlingen die Olympia-Qualifikation sehr wohl und eine WM-Medaille im Optimalfall zu. «Früher waren wir weltweit zwischen Rang 6 und 10 angesiedelt. Inzwischen wohl eher zwischen 3 und 6. Deshalb: Eine Medaille ist möglich – aber auch ein 6. Rang», sagt der 65-Jährige.

Im Dezember hatte der Bahnvierer in Neuseeland den 1. Weltcupsieg überhaupt gefeiert und in 3:49,982 Minuten erstmals die 3:50er-Marke geknackt. Man darf gespannt sein, wozu das Schweizer Team in Berlin fähig ist.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 12.2.20, 22:15 Uhr

rek

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