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Rad Contador gibt nach Sturz auf

Mitfavorit Alberto Contador hat die Tour de France auf der 10. Etappe aufgeben müssen. Der Spanier stürzte in der Abfahrt vom Petit Ballon in den Vogesen schwer und erlitt einen Schienbeinbruch.

Nach seinem Sturz wurde Contador am Strassenrand behandelt. Zudem war der Tour-Sieger von 2007 und 2009 zu einem Schuhwechsel gezwungen. Mit 4 Minuten Rückstand auf das Hauptfeld nahm der Spanier das Rennen wieder auf, stieg nach rund einer halben Stunde aber erneut vom Rad und gab auf.

«Bevor er ausstieg hat er gesagt, dass er unglaubliche Schmerzen habe und nicht mehr weiter kann. Wir sind unendlich traurig», sagte Philippe Mauduit, sportlicher Leiter bei Contadors Team Tinkoff. Erste Untersuchungen ergaben, dass sich der 31-Jährige einen Schienbeinbruch zugezogen hat. Dies teilten die Tour-Organisatoren am Montagabend mit.

Dritter Ausfall eines Tour-Siegers

Die Verletzungshexe hat an der 101. Ausgabe der Tour de France bereits mehrfach zugeschlagen. Erst am Mittwoch war Vorjahressieger Chris Froome nach einer Sturzserie ausgestiegen. Der Brite zog sich Brüche an beiden Händen zu. Zudem hat Andy Schleck, der Gesamtsieger von 2010, bei einem Sturz vor Wochenfrist einen Kreuzbandriss erlitten.

Froome zeigte nach Contadors Ausfall Mitgefühl mit dem Spanier. «Grosser Verlust für die Tour. Gute Besserung Alberto, ich hoffe wir sehen uns bei der Vuelta», twitterte der Brite.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Pedro Berg , Interlaken
    Profis sind praktisch schmerzunempfindlich und kämpfen bis zum Umfallen weiter. Chapeau.
  • Kommentar von peter mueller , bern
    kann mir mal einer erklären, wie man mit einem schienbeinbruch nochmal aufs velo steigen und losfahren kann?!?
    1. Antwort von bruno würmli , kappel am albis
      Das ist eben kein fussballer......
    2. Antwort von Jonas B , Zürich
      Ein Knochenbruch wird auch als solcher bezeichnet, wenn ein Knochen nur angerissen ist und es nicht zu einer durchgehenden Fraktur gekommen ist. Diese Tatsache zusammen mit dem Schock und Adrenalin können dazu führen, das man zuerst meint, alles sei halb so schlimm. Lässt der Schock dann aber nach, so werden die Schmerzen unerträglich...