Daniel Martin triumphiert in Lüttich

Daniel Martin hat die 99. Austragung des Klassikers Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich entschieden. Der Ire setzte sich beim ältesten Rennen der Welt vor den Spaniern Joaquim Rodriguez und Alejandro Valverde durch.

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Rennbericht Lüttich-Bastogne-Lüttich («sportpanorama»)

1:35 min, vom 21.4.2013

Daniel Martin hat in Belgien den grössten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Der 26-jährige Ire setzte sich im Schlussaufstieg nach Ans gegen den Spanier Joaquim Rodriguez durch und siegte nach 257 Kilometern mit 3 Sekunden Vorsprung. Den 3. Rang sicherte sich mit Alejandro Valverde ein weiterer Spanier. Als bester Schweizer belegte Michael Albasini den 51. Rang.

Auf den Spuren von Kelly

In dieser Saison hatte Martin in der Katalonien-Rundfahrt den Gesamt- sowie einen Etappensieg geholt. Er tritt mit seinem Triumph in Lüttich in die Fussstapfen von Sean Kelly, der das Rennen als bisher einziger Ire 1984 und 1989 hatte gewinnen können.

Schweizer in der Fluchtgruppe

Die Geschichte des Rennens hatte lange Zeit eine sechsköpfige Ausreissergruppe geschrieben, der mit Pirmin Lang und Jonathan Fumeaux auch zwei Schweizer angehörten. Das Sextett fuhr nach der Flucht kurz nach dem Start einen maximalen Vorsprung von knapp 14 Minuten heraus. Rund 40 km vor dem Ziel wurde es vom Feld gestellt.