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Legende: Video Martin drängt Rowe fast von der Strasse abspielen. Laufzeit 00:19 Minuten.
Aus sportlive vom 24.07.2019.
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Einspruch der Teams erfolglos TdF-Ausschluss von Martin und Rowe bleibt bestehen

Der Einspruch von Jumbo-Visma und Ineos gegen den Ausschluss von Tony Martin und Luke Rowe wurde abgewiesen.

Der Ausschluss des vierfachen Zeitfahr-Weltmeisters Tony Martin (Jumbo-Visma) von der 106. Tour de France bleibt ebenso bestehen wie der des Briten Luke Rowe (Team Ineos).

Am Donnerstagvormittag vor der 18. Etappe zwischen Embrun und Valloire (208 km) wurde ein gemeinsamer Einspruch beider Mannschaften gegen die Disqualifikation abgewiesen. Martin und Rowe gingen infolgedessen nicht an den Start.

So kurz vor dem Ziel in Paris aus dem Rennen genommen zu werden, ist nicht schön.
Autor: Tony Martin

«Ich hatte Zeit, mich darauf einzustellen, aber klar hatte ich auch noch Hoffnung auf die kleine Chance, dass dem Einspruch stattgegeben wird. So kurz vor dem Ziel in Paris aus dem Rennen genommen zu werden, ist nicht schön», sagte Martin in Embrun, nachdem sein Tour-Aus endgültig feststand.

Sein Team Jumbo-Visma hatte zuvor auch noch vergeblich den Internationalen Sportgerichtshof TAS angerufen.

Zwischenfall mit Folgen

Martin und Rowe waren in der Endphase der 17. Tour-Etappe nach Gap mehrfach aneinandergeraten. Martin hatte Rowe beim Positionskampf beinahe von der Strasse gedrängt, Rowe revanchierte sich mit einem Schubser.

Tony Martin (vorne rechts) schüttet Wasser über sich.
Legende: Darf nicht mehr mittun Tony Martin (vorne rechts). imago images

Die Szenen waren auf Fernsehbildern gut nachzuvollziehen. Die Rennjury des Radsport-Weltverbandes UCI hatte nach längerer Diskussion entschieden, beide Fahrer von der Frankreich-Rundfahrt auszuschliessen.

Top-Teams verlieren wichtige Helfer

Martin wäre bei Jumbo-Visma ein wichtiger Helfer für den Niederländer Steven Kruijswijk gewesen, der als Gesamtdritter in das Teilstück am Donnerstag ging. Rowe hätte die beiden Tour-Mitfavoriten Geraint Thomas (Gesamt-2.) und Egan Bernal (5.) noch unterstützen sollen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 24.07.2019, 15:00 Uhr.

12 Kommentare

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  • Kommentar von Manuel Hänni  (Munimam)
    Ich finde interessant das beide Fahrer ausgeschlossen werden, bei Rowe kann ich nicht sehen was Er falsch gemacht hat. Ich will niemandem etwas unterstellen. Finde es trotzdem spannend das man 2 Teams der grössten konkurenten von Alaphilippe so schwächt. Den solche manöver gibts pro Etappe duzende (jeder sprint lebt doch davon das man die konkurenten abdrängt) dort ist das alles legitim.
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  • Kommentar von Guido Fontana  (Boxster)
    Flächendeckendes Doping? Wieso äussern sie sich zu Sachen die sie ganz offensichtlich nicht verstehen? Mit solchen unqualifizierten Aussagen bringen Sie einen ganzen Berufsstand in Misskredit. Schwarze Schafe gibt es überall. Selbst im normalen Alltag sind Sie Allgegenwärtig............
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    1. Antwort von Jan Ledermann  (codyfrody)
      Man kann es nicht Beweisen, das ist so..
      Aber der Radsport hat nicht den besten Ruf. Das muss man anerkennen. Das ist das bittere am Profisport. Der Griff zur "Leistungs- Steigernder Pille" ist in diesem Etablissement leider jedem zuzutrauen.. ist schon klar, dass man nur das äussere sieht.. 100%ig sicher sein, geht nicht.
      Jeder wünscht sich "sauberen" Sport. Wer sich jedoch differenzierter mit Leistungssport auseinander setzt, erkennt, ganz so einfach ist's nicht.
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  • Kommentar von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
    Bei dem flächendeckenden Doping im Radsport zwei Mitstreiter wegen kleiner Rempeleien zu disqualifizieren, ist einfach nur lächerlich.
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    1. Antwort von Martin Gebauer  (Gebi)
      Flächendeckendes Doping im Radsport? Fakten bitte!
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    2. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Meinen Sie damit den sauren Regen, der über alle Radfahrenden niedergeht bei Gewittern und dazu führt, dass sie bei solchem Wetter waghalsiger fahren als sonst, oder wovon sprechen Sie, wenn Sie flächendeckend in Zusammenhang mit Doping erwähnen.
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