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Rad Froome ist Gesamtsieger, Kittel gewinnt Schlussetappe

Der Brite Chris Froome ist Gesamtsieger der 100. Ausgabe der Tour de France. Bei der abschliessenden Etappe auf die Champs-Elysées setzte sich der Deutsche Marcel Kittel im Schlusssprint durch.

Chris Froome hat wie erwartet die Jubiläumsausgabe der Tour de France gewonnen. Der in Kenia geborene Brite konsolidierte seinen Vorsprung im Gesamtklassement und verwies Nairo Quintana aus Kolumbien und den Spanier Joaquim Rodriguez auf die weiteren Podestplätze.

Ankunft in der Abenddämmerung

Anlässlich der 100. Ausgabe der «Grande boucle» wurde das letzte Teilstück nach Paris erstmals am Abend ausgetragen. Nachdem Froome im Peloton ein Gläschen Champagner und eine Zigarre genossen hatte, wurde das Tempo in der französischen Hauptstadt gegen Ende verschärft. Der neue Tour-König erreichte das Ziel Arm in Arm mit seinen Teamkollegen 53 Sekunden nach den Schnellsten.

Legende: Video Interview mit Marcel Kittel abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 21.07.2013.

«Meine Beine waren richtig geil»

Den Sieg auf der letzten Etappe sicherte sich Marcel Kittel im Sprint. Der Deutsche feierte damit seinen 4. Tagessieg bei der diesjährigen Tour. Er setzte sich hauchdünn gegen Landsmann André Greipel und Mark Cavendish durch. Damit verpasste es der Brite, zum 5. Mal in Folge die Schlussetappe zu gewinnen.

«Ich bin absolut sprachlos», freute sich Kittel nach seinem Coup. «Meine Beine waren heute richtig geil, es ist unglaublich, was gerade passiert ist.» Deutschland war an dieser Tour mit 6 Erfolgen die Nation mit den meisten Etappensiegen.

Zwei Trikots für Quintana

Den Sieg in der Bergpreis-Wertung sowie das weisse Trikot des besten «Rookie» sicherte sich der Gesamtzweite Quintana. Die Sprint-Wertung gewann zum 2. Mal in Folge der Slowake Peter Sagan. Beste Mannschaft war das Team Saxo-Tinkoff mit dem spanischen Leader Alberto Contador.

2 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Sky vor Movistar und Katuscha. Über Froome pto. Doping Worte zu verlieren erübrigt sich. Der Zweitplatzierte fährt für Movistar. Für diesen Rennstall fuhren Indurain, später auch Zülle. Katuscha hat verschiedene sportliche Leiter u.a. Peschel, der in der DDR Amateur war und später für Gerolsteiner fuhr und Zabel, ein prominenter geständiger Ex-Doper. Der Radsport hat eine so lange Geschichte von Betrug und Lüge wer kann da je an Besserung glauben.
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    1. Antwort von P. Rovok, Ateur
      Wohl genug...Seid Jahrzehnten bestreiten die Besten mit Doping in Kontakt zu sein...seid Jahrzehnten werden sie überführt...und seid Jahrzehnten gibt es jedes Jahr wieder einige "gutgläubige" Fans die ernsthaft an einen sauberen Sieger glauben, obschon sie wissen, dass der Sport verseucht war und ist. Ich kanns auch nicht verstehen. Eher küssen sich Obama und Kim Jong Un innig als dass die Tour 2013 plötzlich Dopingfrei ist, oder ein Saubermann den Dopern nach Belieben um die Ohren fährt :).
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