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Arzt Walter O. Frey über Froomes positiven Befund
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Rad Froomes Asthma-Mittel: «Salbutamol hilft bei der Regeneration»

Chris Froome ist an der Vuelta mit einem erhöhten Salbutamol-Wert erwischt worden. Arzt Walter O. Frey erklärt, was es mit dem Asthma-Mittel auf sich hat.

Im Normalfall enthält ein Asthma-Spray 100 Mikrogramm Salbutamol und wird höchstens viermal am Tag angewendet. Diese daraus resultierenden 400 Mikrogramm liegen noch immer weit unter der von der Welt-Antidoping-Agentur (Wada) zugelassenen Höchstmenge von 1600 Mikrogramm. Und trotzdem hat Chris Froome diese Marke übertroffen.

Zur Asthma-Bekämpfung würde also schon eine viel kleinere Dosis Salbutamol reichen, als diejenige, die bei Froome gemessen wurde. Doch die Nebenwirkung hat es in sich.

Das Mittel bietet illegalerweise einen Vorteil beim Regenerieren.
Autor: Walter O. Frey

«In grossen Mengen eingenommen, wirkt Salbutamol als Anabolikum, das eine positive Wirkung auf die Regeneration hat», erklärt Walter O. Frey, der in der Uniklinik Balgrist arbeitet und schon sechsmal als Swiss-Olympic-Arzt an Olympischen Spielen mit dabei war. Er sagt klipp und klar: «Das Mittel bietet illegalerweise einen Vorteil beim Regenerieren.»

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
    Was heisst in "grösseren Mengen"? Liegen wir noch im Bereich bis 1600 mg? Oder tritt der "Anabolika"-Effekt erst darüber ein? Sollte der Effekt schon unter 1600 mg eintreten, wäre klar, dass systematisches Anabolika-Doping geduldet wird. Der Asthma-Trick ist ja ohnehin uralt (90er). Überhaupt ist die Unterscheidung zwischen med. und nicht med. Behandlung ein Skandal. Wer entscheidet, ob jmd. "krank" ist und Anspruch auf "Medikamente" hat? Der Teamarzt? Der Verband? Spitzensport ist immer Zirkus.
  • Kommentar von Pascal Padrutt  (papa)
    Was gibt es da zu erklären? Spitzensport ist und bleibt medizinisch verseucht.
    1. Antwort von Ludwig Zeier  (Louis)
      Sie sagen es. Ohne die Ärzte von heute gäbe es kein Doping !