Grosses Wiedersehen in Spanien

An der Vuelta treffen sich die Rundfahrer ab Samstag zum letzten grossen Rendez-vous des Jahres. Mit von der Partie ist mit Chris Froome, Nairo Quintana und Alejandro Valverde auch das gesamte Podest der Tour de France.

Quintana (l.) und Valverde (r.) wollen Froome vom obersten Treppchen verdrängen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Neuer Anlauf in Spanien Quintana (l.) und Valverde (r.) wollen Froome vom obersten Treppchen verdrängen. Keystone

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Keine Gesamtwertung zum Start

Die 1. Etappe der Vuelta, ein Mannschaftszeitfahren über 7,4 km in Marbella, wird nicht für die Gesamtwertung gewertet. Die Strecke führt u.a. über einen schmalen Steg und über beweglichen Untergrund, was die Sicherheit der Fahrer gefährden könnte.

Chris Froome hat offenbar noch nicht genug: Unmittelbar nach seinem zweiten Triumph an der Tour de France kündigte der Brite seinen Start an der Vuelta an. Froome könnte mit einem Sieg in Spanien Geschichte schreiben, er wäre erst der dritte Fahrer nach Jacques Anquetil (1963) und Bernard Hinault (1978), dem das Double TdF/Vuelta gelingt.

Froome, der wieder auf Geraint Thomas als Chef-Helfer zählen kann, hat die Vuelta in seiner Karriere bislang zweimal auf dem 2. Rang beendet, 2011 fuhr er sich dabei erstmals in den Fokus einer grossen Öffentlichkeit.

Nur Alberto Contador fehlt

Für einen ersten Sieg wird Froome hart kämpfen müssen, denn die Gegnerschaft ist mit Nairo Quintana, Alejandro Valverde, Vincenzo Nibali, Tejay van Garderen oder Fabio Aru äusserst illuster.

Von den grossen Tenören fehlt an der gewohnt gebirgigen Vuelta nur Titelverteidiger und Giro-Sieger Alberto Contador.

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Chris Froome gewinnt die Tour de France

0:54 min, aus sportpanorama vom 26.7.2015