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Jaggi und Felder über die spezielle Tour de France 2020
Aus Sport-Clip vom 28.08.2020.
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Jaggi/Felder vor der Tour «Die Tour de France ist eine Fahrt ins Ungewisse»

Vor dem Start der Tour de France beantworten die SRF-Kommentatoren Claude Jaggi und Marco Felder die brennendsten Fragen.

Die diesjährige Tour de France steht unter besonderen Vorzeichen. Mit über zweimonatiger Verspätung wird die grösste Landesrundfahrt der Welt am Samstag in Angriff genommen.

Die Tour der France ist für die Franzosen ‹too big to fail›.
Autor: Marco Felder

Vor dem Auftakt der «Grande Boucle» äussern sich die SRF-Radsport-Kommentatoren Claude Jaggi und Marco Felder ...

  • ... über eine Tour voller Fragezeichen: Für Jaggi stellt sich die Frage, ob die Rundfahrt überhaupt beendet werden kann. «Es ist eine Fahrt ins Ungewisse», meint er. «Das Wichtigste ist aber, dass es los geht.» Felder ergänzt, dass das Rennen das Wichtigste im Radsport überhaupt sei – und für die Teams vor allem finanziell bedeutsam.
  • ... zur Frage, ob die Tour überhaupt beendet werden kann: «Die Tour de France ist für die Franzosen sozusagen ‹too big to fail›. Man unternimmt alles, damit man nach 3 Wochen in Paris einfahren kann», ist sich Felder sicher. Weil Paris als Corona-Hotspot gilt, kann sich Jaggi auch vorstellen, dass die Tour nach der zweitletzten Etappe beendet und Paris ausgelassen wird.
Reichenbach traue ich einen Top-10-Platz im Gesamtklassement zu – wenn er Freiheiten bekommt.
Autor: Claude Jaggi
  • ... über die Favoriten: Für Jaggi gehören der diesjährige Dauphiné-Zweite Thibaut Pinot und Primoz Roglic zu den ganz grossen Favoriten. Felders Favorit des Herzens ist Pinot. Bei beiden ganz oben auf der Liste ist aber natürlich auch Vorjahressieger Egan Bernal.
  • ... die 4 Schweizer an der Tour: Felder traut Marc Hirschi und Michael Schär einen Etappensieg zu, wenn sie sich zur richtigen Zeit in der richtigen Fluchtgruppe aufhalten. Jaggi sieht Stefan Küng und Sébastien Reichenbach vor allem in der Helfer-Rolle von Pinot. «Aber Reichenbach traue ich einen Top-10-Platz im Gesamtklassement zu – wenn er Freiheiten bekommt. Und Küng kann natürlich im Zeitfahren zuschlagen.»

SRF zwei, sportflash, 27.08.20, 22:20 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    Bei der diesjährigen Tour steht nur 1 Zeitfahren auf dem Programm. Dies ist die vorletzte Etappe mit einer Distanz von rund 36km. Das Etappen-Profil entspricht aber nicht den Qualitäten von Stefan Küng. Der finale Aufstieg beträgt knapp 6 km, mit einer durchschnittlichen Steigung von 8,5%!! Für den Thurgauer sind die rund 500 Höhenmeter hinauf zum Ziel, ein zu grosses Hindernis um ein Top-Ergebnis zu erreichen.
  • Kommentar von Eugen Baumgartner  (Eugen Baumgartner)
    Die Tour de France ist wie angekündigt eine Fahrt ins Ungewisse! Mein Interesse:"Ist es möglich das Thema Doping zu behandeln, das nach wie vor aktuell ist?"
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Falls das Doping aktuell genug ist dass allfällige Betrüger entlarvt werden bzw. entlarvt werden können; kommt das Thema von selber auf die Traktandenliste. Wir wissen schon lange: die Betrüger sind den "Jägern" immer einige Schritte voraus... ;-))