Kruijswijk behauptet sich im Leadertrikot

Steven Kruijswijk kann sein Formhoch am Giro d'Italia bestätigen. Im Bergzeitfahren über 10,8 km wird der Niederländer 2. und hält sich damit an der Spitze des Gesamtklassements.

Steven Kruijswijk nimmt einen Schluck aus einer überdimensional grossen Champagnerflasche. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Kräftetanken auf die andere Art Steven Kruijswijk belohnt sich für eine weitere starke Leistung. EQ Images

Nach der 15. Giro-Etappe können die Fahrer erst einmal durchschnaufen und sich über einen Ruhetag freuen. Steven Kruijswijk wird seine Beine in der Maglia Rosa hochlagern können.

Denn der überraschende Niederländer festigte nicht nur seine Leaderposition, sondern baute seine Führung mit einem starken Bergzeitfahren aus.

Zu happig für Stefan Küng

Auf der 10,8 km langen Strecke hinauf auf die Seiser Alm klassierte sich Kruijswijk zeitgleich mit dem russischen Tagessieger Alexander Foliforow im 2. Rang. Platz 3 mit einem Rückstand von 23 Sekunden ging an den Spanier Alejandro Valverde.

Für Zeitfahr-Spezialist Stefan Küng war die Strecke zu schwer. Der BMC-Profi musste sich mit einem Handicap von 4 Minuten mit Position 71 begnügen.

Nibali weiter in Rücklage

Reichlich Zeit verlor auch Topfavorit Vincenzo Nibali: 2:10 Minuten – unter anderem wegen eines Defekts im Finish. In der Gesamtwertung fiel er mit 2:51 Minuten Rückstand auf Platz 3 zurück. Esteban Chaves behauptete sich auf Rang 2.

Küng getragen vom Publikum