Küng: Mit WM-Gold im Gepäck zu den Profis?

Beim Strassenrennen der U23-Kategorie zählt Stefan Küng am Freitag zu den Favoriten. Nach dem Gewinn der Bronzemedaille im Einzelzeitfahren will sich der ehrgeizige Thurgauer mit dem WM-Titel aus dem Nachwuchs verabschieden.

Stefan Küng quält sich an den Strassen-Weltmeisterschaften 2013 den Berg hoch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Will im Strassenrennen hoch hinaus: Stefan Küng. EQ Images

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Schweizer Aufgebot

Mit Tom Bohli, Théry Schir, Lukas Spengler, Fabian Lienhard und Simon Pellaud sind beim Strassenrennen der U23 fünf weitere Schweizer am Start. Sie werden sich aller Voraussicht nach in den Dienst von Medaillenanwärter Stefan Küng stellen.

Auf den Beginn der nächsten Saison wechselt Küng ins Profilager von BMC, dessen Nachwuchsabteilung er bereits seit vergangener Saison angehört. Bevor es aber so weit ist, will der bald 21-jährige Ostschweizer am Freitag im U23-Strassenrennen zum ersten Mal Weltmeister auf der Strasse werden.

Küng: «Es liegt viel drin»

Mit seinen Leistungen hat sich Küng selbst in die Favoritenrolle hineinmanövriert. Vier EM-Goldmedaillen hat der Thurgauer in diesem Sommer bei den U23-Junioren bereits gewonnen - zwei auf der Strasse und zwei auf der Bahn. Am Montag kam mit Bronze im Einzelzeitfahren der Nachwuchskategorie auch noch eine WM-Medaille hinzu.

Trotzdem überwog beim ehrgeizigen Küng die Enttäuschung. Er sei nach Ponferrada gekommen, um den Titel zu holen, sagte er. «Für das Strassenrennen bin ich natürlich jetzt umso motivierter. Es liegt viel drin, wir haben eine starke Mannschaft», sagte Küng.

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Einzelzeitfahren: Zieleinfahrt Stefan Küng

1:21 min, vom 22.9.2014