Zum Inhalt springen

Rad Lance Armstrong über Doping: «Bin kein Spezialist»

Knapp drei Jahre nach der Aberkennung seiner 7 Tour-de-France-Titel ist Lance Armstrong nach Frankreich zurückgekehrt. Der Texaner nahm an einem Wohltätigkeitsrennen teil - und wurde von zahlreichen Medienschaffenden belagert.

Legende: Video Armstrong über die Tour 2015, Krebs und Doping (englisch) abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Vom 16.07.2015.

Armstrong war vom Ex-Fussballer Geoff Thomas eingeladen worden, der das Rennen zugunsten Leukämie-Kranker organsiert. Der 43-jährige Armstrong litt selbst einst unter Krebs. Wegen Dopings waren dem Texaner 2012 seine zwischen 1999 und 2005 errungenen Tour-de-France-Titel aberkannt worden. Erst im Jahr darauf gestand er den langjährigen Dopinggebrauch.

«Froome beeindruckend»

Zum diesjährigen Tour-Verlauf sagte Armstrong. «Chris Froome fuhr schlau. Sein Drei-Minuten-Vorsprung ist beeindruckend. Aber ich bin ein Van-Garderen-Fan.» Seine skeptischen Aussagen vom Montag, als er Froome indirekt mit Doping in Verbindung brachte, wiederholte er nicht.

Auf die Frage, ob die Tour jetzt sauber sei, sagte Armstrong: «Wie soll ich diese Frage beantworten?» Der Journalist insistierte: «Sie sind Spezialist». Armstrong: «Ich ein Spezialist! Ich bin kein Spezialist!»

Legende: Video Armstrongs Geständnis bei Oprah abspielen. Laufzeit 2:14 Minuten.
Aus sportaktuell vom 18.01.2013.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dino Zogg, Mörschwil
    Wir alle wussten, dass damals wie heute nicht sauber gefahren wird und die UCI wusste das genau so und hat Armstong sogar noch geschützt... Wer es nicht wusste hat die Augen davor verschlossen. Contador, Froom und wie sie heute alle heissen behaupten auch alle dass Sie sauber sind. Fakt ist, dass die Anti Doping Agenturen zu wenig Mittel haben und es zum Teil noch nicht getestet werden kann was die Sportler alles einwerfen. Sprich sie hinken immer hinten nach, darum sind auch alle sauber...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alfons Heeb, 9450 Altstätten
    Ich finde es sehr bemerkenswert, dass die Medien wieder an vorderster Front von Armstrong berichten! Armstrong hat erwiesenermasen betrogen und seine Macht bewusst zu seinen Gunsten eingesetzt und missbraucht. Er hat dem Radsport massiv geschadet wie andere auch. Das ist zwar alles Geschichte. Aber dass von ihm wieder berichtet wird wie wenn nichts geschehen wäre, finde ich stossend. Armstrong kann es recht sein und offenbar auch den Medien!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Jason Hunter, Bern
    Im Radsport dopt jeder um mithalten zu können! Nur wenige werden erwischt. Warum erlauben sie es nicht einfach? Dann ist es wenigstens ersichtlich, welches Mittel am besten wirkt und man könnte es dann auch allen Politikern geben, damit die gewünschte Leistung erbracht wird :)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen