Mangels Beweisen: Wiggins von Doping-Vorwürfen entlastet

Ex-Rennfahrer Bradley Wiggins und das Sky-Team müssen keine Strafen wegen eines möglichen Verstosses gegen die Anti-Doping-Regeln befürchten.

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Bildlegende: Bradley Wiggins muss sich keine Sorgen mehr um eine mögliche Strafe machen. Keystone

Die britische Anti-Doping-Agentur UKAD ermittelte seit September 2016 wegen einer ominösen Medikamenten-Lieferung, die Wiggins während der Dauphiné-Rundfahrt 2011 erhalten hatte.

Was war in dem Päckchen?

Man habe «den Inhalt des Päckchens nicht definitiv bestätigen» können, teilte die UKAD mit. «Wahrscheinlich wird dies auch nicht mehr möglich sein.» Die Untersuchungen gegen Ex-Tour-de-France-Sieger Wiggins und das Sky-Team um Manager Dave Brailsford würden deshalb mangels Beweisen eingestellt.

Gemäss der britischen Daily Mail enthielt das Päckchen das in einigen Wettkämpfen verbotene Steroid Triamcinolon. Laut Brailsford handelte es sich jedoch lediglich um das harmlose hustenlösende Mittel Fluimucil.

Die Reaktionen:

  • Wiggins: «Diese Zeit meines Lebens war für mich und meine Familie die Hölle auf Erden. Teilweise fühlte es sich wie eine böswillige Hexenjagd an.»
  • Sky: «Wir haben immer gesagt, dass wir nichts falsch gemacht haben, und wir haben im vergangenen Jahr voll mit der UKAD kooperiert.»