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Zusammenfassung Einzelverfolgung
Aus Sport-Clip vom 07.10.2021.
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Mit neuem Schweizer Rekord Imhof jubelt über Bronze in der Einzelverfolgung

An der Bahnrad-EM in Grenchen dreht der 31-jährige Thurgauer in der Einzelverfolgung auf und sichert sich Bronze.

Claudio Imhof hat der Schweiz an der Heim-EM die zweite Medaille beschert. Der 31-jährige Thurgauer steigerte sich im Bronze-Rennen in der Einzelverfolgung und holte erneut Edelmetall, nachdem er 24 Stunden zuvor Teil des Silber-Quartetts in der Mannschaftsverfolgung gewesen war.

Im Duell mit Benjamin Thomas lag der Franzose bis nach drei Vierteln des Pensums in Front – doch Imhof drehte kontinuierlich auf. Im Ziel nach 4000 m hatte der Schweizer in 4:08,851 Minuten die Nase vorn (Thomas 4:09,314).

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Die Schlussphase im Bronze-Rennen
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Mit dieser Zeit verbesserte Imhof seinen eigenen Schweizer Rekord, den er am Nachmittag in der Qualifikation aufgestellt hatte, noch einmal um knapp vier Zehntel. Damit holte er sich die Bestmarke zurück, nachdem er diese letztes Jahr an Stefan Bissegger verloren hatte.

7. EM-Medaille für Imhof

Für Imhof ist es insgesamt die 7. EM-Medaille. In der nicht-olympischen Einzelverfolgung hatte er 2018 in Glasgow bereits einmal eine Bronzemedaille gewonnen. «Das Adrenalin vom Publikum hat geholfen», so ein zufriedener Imhof. Für den Thurgauer waren seine beiden Schweizer Rekorde zudem eine «riesige Bestätigung».

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Imhof: «Ich wusste, dass die Form stimmt»
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Den EM-Titel sicherte sich Jonathan Milan aus Italien, Silber ging an den Russen Lew Gonow.

Marguet im Scratch Sechster

Der Westschweizer Tristan Marguet zeigte im Scratch einen guten Auftritt und belegte den 6. Rang. Den Sieg holte der Portugiese Rui Oliveira, Silber ging an Vincent Hoppezak aus den Niederlanden vor Jb Murphy aus Irland.

Im Omnium der Frauen wurde die Aargauerin Aline Seitz 15., EM-Gold sicherte sich in überlegener Manier Katie Archibald aus Grossbritannien vor Victoire Berteau aus Frankreich. Bronze holte die Italienerin Rachele Barbieri.

Livestream srf.ch/sport, 7.10.2021, 17:50 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Müller  (1898YB)
    Herzliche Gratulation! Nach wie vor nicht verständlich, weshalb Imhof nicht nach Tokyo reisen durfte. Selbst wenn er beim Leistungstest nicht in Bestform war ist er seit Jahren ein sicherer Wert und wäre bei Olympia bestimmt in Bestform gewesen. Ich bin mir sicher, dass das Abschneiden des Bahnvierers dann ein wenig besser ausgefallen wäre.
    1. Antwort von Peter Winkler  (Peter Winkler)
      da stimme ich Ihnen zu 100% zu. Mir ist immer noch schleierhaft, wieso der langjährige und überaus erfahrene Nationaltrainer Daniel Gisiger Claudio Imhof ausgebootet hat. Vermutlich ist der wahre Grund im Zwischenmenschlichen zu suchen. Schade, im Endeffekt haben alle verloren.