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Schurters Erfolgshunger ist noch längst nicht gestillt
Aus Sport-Clip vom 01.09.2019.
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Nach 8. WM-Einzeltitel Schurter hat schon wieder Olympia im Visier

Der 33-jährige Bündner hat schon viele Rekorde geknackt. Ans Aufhören denkt er dennoch nicht.

Die pure Freude am Sport war Nino Schurter anzumerken: «Zahlen bedeuten mir nicht so viel. Mehr dieser Tag, dieser Sieg. Jedes Rennen ist wieder neu. Sogar in Kanada eine solche Stimmung zu haben! Die Fans haben mich angefeuert. Das ist einfach gewaltig», sagte der Bündner nach seinem 8. WM-Einzeltitel.

Bereits richtet der Sportler des Jahres 2018 seinen Blick in die Zukunft: «Es ist cool, eine Saison so zu beenden und in ein Olympia-Jahr zu steigen.»

Schurters Rekorde

Würde er nur auf die Zahlen schauen, hätte er schon oft Gründe gehabt, mit einem Rekord oder Grosserfolg abzutreten:

  • 2016: Schurter zieht dank seinem 5. WM-Titel mit seinem damaligen grossen Rivalen Julien Absalon (FRA) gleich. Im selben Jahr wird er erstmals Olympiasieger.
  • 2017: Schurter wird alleiniger Rekord-Weltmeister im Cross Country.
  • 2018: Schurter holt sich an der Heim-WM Gold im Einzel und mit dem Team.
  • 2019: Mit seinen Goldmedaillen 10 und 11 (Einzel und Team) löst er Urs Freuler (10 WM-Titel im Bahnrad) als erfolgreichsten Schweizer Radsportler ab. Der 5. Cross-Country-Einzeltitel in Folge ist ebenfalls Rekord (bisher: Schurter und Absalon, je 4).

Noch mehr WM-Titel als Schurter, nämlich 14, hat übrigens der französische Bahnfahrer Arnaud Tournant gesammelt.

An Olympia gegen Van der Poel?

Nicht am Start war in Mont-Sainte-Anne der Niederländer Matthieu van der Poel, der sich auf die Strassen-WM konzentriert. Ob der dreifache Saisonsieger Schurter bezwungen hätte, ist Spekulation. Schurter hatte jedenfalls gegenüber Tele schon im Vorfeld gesagt, ihm liege die Strecke besser als Van der Poel.

An den Olympischen Spielen in Tokio 2020 wird sich Schurter mit seinem aktuell ärgsten Widersacher messen müssen. Der Niederländer hat seine Teilnahme an den Mountainbike-Wettkämpfen angekündigt. Bereits im Frühjahr hatte Schurter gegenüber der Nachrichtenagentur keystone-sda eingeräumt: «Der Tag, an dem einer schneller ist als ich, wird kommen.»

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«Dieser Tag, dieser Sieg bedeutet mir viel.»
Aus Sport-Clip vom 31.08.2019.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 31.8.19, 20:35 Uhr

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Aschwanden  (Masch)
    Ich gratuliere Nino Schurter ganz herzlich zu seinem 8. Titel und allen anderen Teilnehmern ob weiblich oder männlich zu all Ihren Resultaten.
    Es geht in diesem Beitrag um Mountainbiker und nicht um Roger Federer !
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Gebauer, Roger Federer verdient sein Geld nicht mit Tennis spielen sondern grösstenteils mit seinen Top Werbe Verträgen!
    Fakt ist "Tennis lässt sich eben besser vermarkten als MTB"!
    1. Antwort von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
      @Herr Heusser: Das mag so sein. Aber diese Position musste sich Roger Federer mit seinen sportlichen Leistungen erst erschaffen. Ich denke mal, viele professionelle Tennisspieler müssen genauso wie viele professionelle MTB-Fahrer hartes Brot essen, um von ihrem Sport zu leben. Ich denke, vom Profisport zu leben, egal in welcher Sportart, ist kein Honiglecken. Das dürfte selbst für die meisten Fussballprofis zutreffen.
  • Kommentar von Georges Giess  (gag)
    Nur wenn er das US-Open gewinnt!!