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Legende: Video Ciccone gewinnt die Königsetappe abspielen. Laufzeit 02:42 Minuten.
Aus sportaktuell vom 28.05.2019.
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Nibali überholt Roglic Bergspezialist Ciccone holt sich die Königsetappe

Der Italiener überwindet den Mortirolo am schnellsten. Richard Carapaz baut seine Gesamtführung weiter aus.

Giulio Ciccone hat die 16. Etappe des Giro für sich entschieden. Der Bergspezialist erreichte auf der Königsetappe von Lovere nach Ponte di Legno das Ziel als Erster. Im Sprint setzte sich der Italiener von Trek-Segafredo gegen Jan Hirt (Tsch) durch.

Ciccone sicherte sich den Sieg nach einer gelungenen Flucht bei garstigen Bedingungen – Regen und Hagel inklusive. Weil sich der 24-Jährige sämtliche Bergwertungen, darunter auch den gefürchteten Montirolo mit bis zu 18 Prozent Steigung, sicherte, ist ihm die «Maglia azzurra» kaum mehr zu nehmen.

Radfahrer
Legende: Er musste auf dem Weg zum Tagessieg enorm leiden Giulio Ciccone liess sich weder von Kälte noch von Nässe aufhalten. imago images

Nibali überholt Roglic

Im Gesamtklassement baute Richard Carapaz seine Führung weiter aus. Neu führt der Ecuadorianer 1:47 Minuten vor Vincenzo Nibali. Dieser wiederum überholte Primoz Roglic (+2:09), der zu den Verlierern der Etappe gezählt werden muss.

Es geht zu den Biathleten

Wenngleich der Gavia-Pass wegen Lawinengefahr aufgrund hoher Schneewände nicht befahren wurde, hatte es die Königsetappe durchaus in sich. Über 5000 Höhenmeter waren auf den knapp 200 km zu überwinden.

Das Teilstück vom Mittwoch führt den Giro ins Südtirol. Die 181 km lange Etappe ist nicht mehr ganz so schwer, geht aber erneut nach einer Schlusssteigung zu Ende. Vor dem finalen Aufstieg zum Biathlon-Stadion in Antholz steigt die Strasse bereits 27 km vor dem Ziel permanent leicht an.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 24.05.2019, 22:35 Uhr

1 Kommentar

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  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Wieder eine tolle, animierte Etappe. Toller Angriff von Nibali am Montirolo. Bemerkenswert aber ebenso, wie sich Richard Carapaz und Mikel Landa nicht aus der Ruhe bringen liessen und den Italiener relativ locker wieder einholten. Für mich wird Carapez mehr und mehr ein Kandidat für den Gesamtsieg. Schade, dass Roglic eine schwache Mannschaft hat, die ihn nicht unterstützen kann. Aber es kann noch viel geschehen bis am Sonntag. Freuen wir uns auf einen weiterhin spannenden Giro.....
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