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Rad Optimistische Schweizer vor «Gold-Mission»

Wenn am Sonntag an der Rad-WM in Florenz das Strassenrennen gestartet wird, gibt es für die Schweizer Fahrer nur ein Ziel: Gold. Als erster Anwärter gilt Fabian Cancellara. Sollte der Berner nicht reüssieren, hat Coach Luca Guercilena noch andere Trümpfe in der Hand.

Legende: Video «Ein hartes Rennen ist gut für mich» - Cancellara im Interview abspielen. Laufzeit 04:13 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 27.09.2013.

Ihr Potenzial haben Cancellara, Albasini und Co. im letzten Sommer bei Olympia unter Beweis gestellt. Damals hatten die Fahrer mit dem weissen Kreuz auf der Brust das Rennen geprägt - ehe Cancellara eine scharfe Rechtskurve zum Verhängnis wurde.

Am Sonntag soll das möglicherweise verlorene Gold in Florenz nachgeholt werden. «Wir sind so stark wie an Olympia», sagt Cancellara, der das neunköpfige Schweizer Team anführt.

Schweizer Hymne soll gespielt werden

Der Berner will auf dem 272 km langen Kurs Gold holen. «Darauf habe ich hingearbeitet», so der 32-Jährige. Sollte er zurückgebunden werden, dann könnten die Schweizer mit Martin Elmiger noch einen anderen Trumpf spielen. «Ich habe eine gute Form», so der Zuger, der aber in erster Linie Cancellara zuarbeiten will. «Ich muss Fabian im Finale gut unterstützen.»

Für Cancellara ist eines wichtig: «Dass zum Saisonende die Schweizer Hymne ertönt.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Hoffentlich klappt es, Fabian hätte diesen Titel sicher verdient. Das Dumme ist nur, dass gerade solche Rennen ihre eigenen Gesetze haben - siehe das Olympiarennen im letzten Jahr, das er hätte gewinnen können - und dass auch viele andere Nationen ihre Siegfahrer haben. Nach meiner Erinnerung hat die "Operation Gold" für einen Superstar bisher nur selten geklappt, z.B. mit Cipollini 2002 und mit Gilbert im letzten Jahr, wobei der letztere den grössten Teil sogar allein gemacht hat.
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