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Polen-Rundfahrt Jakobsen nach Sturz in Lebensgefahr

Die 1. Etappe der Polen-Rundfahrt wurde von einem schweren Sturz des Niederländers Fabio Jakobsen überschattet.

Beim Schlussspurt kam es zu schweren Stürzen.
Legende: Auftakt der Polen-Rundfahrt Beim Schlussspurt kam es zu schweren Stürzen. imago images

Am ersten Todestag des Belgiers Bjorg Lambrecht ist die Polen-Rundfahrt der Radprofis erneut von einem schweren Unfall überschattet worden. Im Finale der ersten Etappe stürzte der Niederländer Fabio Jakobsen am Mittwoch bei rund 80 km/h brutal in die Absperrgitter. Nach Angaben der behandelnden Ärzte schwebt er in Lebensgefahr. Der 23-Jährige wurde ohne Bewusstsein ins Krankenhaus geflogen und dort operiert.

Im Sprint um den Sieg hatte der Niederländer Dylan Groenewegen (Jumbo-Visma) seinen Landsmann vom Team Deceuninck-Quick Step kurz vor der Ziellinie bei höchstem Tempo abgeräumt. «Das war ein krimineller Akt von Groenewegen. Er gehört dafür in den Knast, dafür würde ich vor Gericht ziehen», twitterte Jakobsens Teamchef Patrick Lefevere.

Jakobsen stürzte nach rechts in die Absperrung und prallte gegen einen Fotografen. Groenewegen flog ebenfalls vom Rad, überquerte die Ziellinie aber als Erster. Diverse weitere Fahrer stürzten in der Folge, zum Teil spektakulär über umherfliegende Gitter.

Nach dem Sturz von Fabio Jakobsen werden in Kattowitz Verletzte versorgt
Aus Sport-Clip vom 07.08.2020.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Dan Riesen  (Dan Riesen)
    Verurteilt ist schnell, vorab von Leuten (ich inklusive), die nur wenig Ahnung haben von der Dynamik in einem Radsprint auf Weltklasseniveau. 2017 wollten zuerst auch alle Sagan lynchen, als Cavendish tauchte. Zuletzt musste man es wohl eher als Rennunfall abbuchen. Hier scheint der Fall klarer. Allerdings macht Groenewegen keinen abrupten Schwenker, er zieht allmählich nach rechts. Nicht korrekt, aber Jakobsen war schon sehr mutig.
    Die Absperrgitter sind übrigens ein Witz, null Verankerung.
  • Kommentar von Heiri Kugler  (Heiri Kugler)
    Dieser Unfall ist einer von Vielen, mit zunehmender Tendenz. In vergleichbaren Sportarten sind die Massnahmen zum Schutz der Akteure und Zuschauer unvergleichbar besser. Die Zeit ist reif, diese Sportart in vorliegender Form aus verschiedensten Blickwinkeln ernsthaft zu hinterfragen.
  • Kommentar von Franco Caroselli  (FrancoCaroselli)
    So wie dort Rücksichtslos ins Ziel gespurtet wird, fahren viele dieser Sportler und Hobbysportler auch auf Schweizer Strassen links rechts an Autos vorbei !!! Wenn sie zu Fall kommen, dann tut es sehr weh. Pardon.