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Was Küng bei Paris-Nizza 2020 erlebte
Aus sportpanorama vom 22.03.2020.
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Radrennen trotz Corona-Krise Küng erlebte bei Paris-Nizza Aussergewöhnliches

Stefan Küng erzählt im «sportpanorama», wie er die Corona-Krise bisher erlebte und gibt interessante Geschichten zum letzten Rennen preis.

Was Stefan Küng im Zuge seines vorerst letzten Etappenrennens bei Paris-Nizza erlebte, war speziell. Das Coronavirus hatte bereits einen grossen Einfluss auf das Leben in Frankreich, die Etappen fanden aber normal statt. Nur das letzte Teilstück am Sonntag wurde abgesagt.

Ich fragte mich, wie wir überhaupt an Radrennen denken können. Wir haben ganz andere Probleme.
Autor: Stefan Küngzum Moment seiner Einsicht

Küng erzählte im «sportpanorama» unter anderem von ...

  • ... der Teampräsentation: «Als wir begonnen hatten, war das Publikum 20 Meter entfernt und es kamen 500 Personen. Mit jedem Tag wurde die Distanz zum Publikum grösser und es kamen weniger Personen. Zum Schluss waren es auf der anderen Seite des Stadtplatzes noch 10 Menschen.»
  • ... der Fahrerabstimmung: «Unsere Gewerkschaft liess die Teams abstimmen, ob wir noch weiterfahren wollen. Mein Team war dagegen, aber insgesamt sagten 70 Prozent der Teams, dass sie noch fahren wollen. Also fuhren wir weiter.»
  • ... der Heimreise: «Ich konnte mit Grégory Rast nach Hause fahren. Er musste aber noch Vincenzo Nibali und Alberto Bettiol nach Lugano fahren. Wir fuhren also ohne anzuhalten durch Italien. Dort ist es mir eingefahren. Als wir alleine bei der Zahlstation von Mailand standen, fragte ich mich, wie wir überhaupt an Radrennen denken können. Wir haben ganz andere Probleme.»

Küng trainiert ungern drinnen

Momentan kann Küng in der Schweiz noch draussen trainieren. Das macht ihm denn auch Spass: «Ich habe mit dem Radfahren begonnen, weil ich gerne draussen Sport mache.» Er könne im Moment auch auf das Rad steigen und fahren, solange er Lust habe, ohne Trainingsprogramm.

Sollte allerdings auch in der Schweiz das Ausgehverbot kommen, müsste Küng auf das Rollentraining zuhause umsteigen. «Für mich wäre das schlimm und nicht das Gleiche. 20 bis 30 Stunden pro Woche auf dem Hometrainer, das wäre schwierig», meint der Radfahrer aus dem thurgauischen Wilen.

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Küngs Aufstieg in die Rad-Elite
Aus Sport-Clip vom 23.03.2020.
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«sportpanorama», SRF zwei, 22.03.2020, 18:30 Uhr; pam

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