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Rad: 14. Etappe der Tour de France
Aus sportaktuell vom 19.07.2014.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 18 Sekunden.
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Rad Rafal Majka siegt bei der Bergankunft solo

Bei der 14. Tour-de-France-Etappe vom Wintersportort Grenoble nach Risoul hat Rafal Majka den grössten Erfolg seiner Karriere gefeiert. Nach einem spannenden Finale mit erneuter Tempoverschärfung von Vincenzo Nibali rettete der Pole 24 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

20 Kilometer vor dem Ende des 177 Kilometer langen Tagespensums hatte eine 11-köpfige Leader-Gruppe noch einen Vorsprung von 1:30 Minuten. Doch diese Reserve schmolz kontinuierlich, weil die Abstimmung unter den Fahrern ungenügend war.

Als das Feld bedrohlich nahe gekommen war, fiel die Formation an der Spitze auseinander. Rafal Majka (Pol), der ganz kurzfristig als Ersatz von Roman Kreuziger für die Tour de France aufgeboten worden war, und Alessandro de Marchi (It) sprengten die Gruppe.

Majka wurde nicht mehr gestellt

Fortan vergrösserte sich der Vorsprung wieder, und Majka vermochte sich alleine abzusetzen. Der Pole konnte später auch dem Angriff von Vincenzo Nibali standhalten, den der Gesamtführende 3,5 Kilometer vor Rennschluss einmal mehr selber lanciert hatte.

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Schlussphase der 14. Etappe
Aus Sport-Clip vom 19.07.2014.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 44 Sekunden.

24 Sekunden rettete der Vortages-Zweite Majka bei der Bergankunft in Risoul ins Ziel, nachdem er noch einmal seine letzten Kräfte mobilisiert hatte. Nach dem 6. Gesamtrang am Giro d'Italia feierte der 24-jährige Kämpfer den bislang grössten Triumph seiner Karriere. Hinter dem Solisten belegten Nibali und Jean-Christophe Peraud (Fr) die Ehrenplätze. Nibali baute seine Führung im Gesamtklassement weiter aus. Er liegt nun 4:37 Minuten vor Alejandro Valverde (Sp), der im Finale leicht einbrach.

Rodriguez als Erster auf dem Dach

Die 14. Etappe führte über das sogenannte Dach der 101. Tour de France. Der Col d'Izoard auf 2360 Meter über Meer ist der höchstgelegene Punkt der diesjährigen Rundfahrt. Als Erster hatte Joaquim Rodríguez den Gipfel erreicht. Mit diesem Effort kämpfte sich der Spanier die Führung in der Bergwertung zurück.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.07.14 13:30 Uhr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Fontana guido , Giffers
    Nibali fährt nicht so hochüberlegen wie sie das darstellen. Aber er fährt äusserst geschickt und klug. Hier liegt die Differenz. Im Übrigen hat er die Tour noch nicht gewonnen. Dass zwei ausgewiesene Bergspezialisten ausgeschieden sind ist nicht sein Problem . Froome und Contador sind fahrtechnisch viel schwächer als ein Nibali und das war vielleicht jetzt hier ausschlaggebend.
  • Kommentar von Fabian Britschgi , Römerswil
    Ein Leader ohne Schwäche resp. der all seinen Gegnern täglich um die Ohren fährt. Irgendwie kennen wir diese Geschichte. Schade für den tollen Radsport, dass dieses Spiel ungehindert weiter geht?