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Schmid nimmt seinen zweiten Giro in Angriff
Aus Sport-Clip vom 04.05.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 21 Sekunden.
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Rückkehr an Erfolgsstätte Mauro Schmid vor Giro «sehr zuversichtlich»

Seine Form stimmt, Italiens Strassen sagen ihm zu: Jungprofi Mauro Schmid ist bereit für einen nächsten Exploit.

Vor knapp einem Jahr sorgte Mauro Schmid für einen Paukenschlag: Der damals 21-jährige Zürcher gewann sensationell die 11. Etappe des Giro d'Italia. Sein bis heute grösster Erfolg kam trotz kurzer Vorbereitung zustande, er war erst nach Ausfällen im Team nachgerückt.

An der eben zu Ende gegangenen Tour de Romandie machte der Quick-Step-Fahrer erneut auf sich aufmerksam. Schmid trug drei Tage lang das weisse Trikot des besten Jungprofis. Auf der Königsetappe nach Zinal hielt er lange mit der Favoritengruppe mit.

«Die Saisonvorbereitung verlief besser als letztes Jahr (damals startete er für das von finanziellen Sorgen geplagte Qhubeka-Team, Anm. d. Red.)», erklärt sich Schmid seine gute Form. Auch einige Krankheitstage Anfang April warfen ihn nicht aus der Bahn. «Ich war deshalb eigentlich nicht sehr optimistisch vor der Tour de Romandie. Jetzt bin ich sehr zufrieden, wie es gelaufen ist.»

«Darf auch mal angreifen»

Am Giro, der am Freitag in Budapest beginnt, wird sich Schmid in den Flachetappen in den Dienst des Sprintstars Mark Cavendish stellen. «In den Bergen oder in typischen Fluchtgruppen-Etappen habe ich sicher mehr Freiheiten. Dort kann ich auch einmal angreifen», so der Bülacher.

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Schmid: «Etappensieg ist ein grosses Ziel»
Aus Sport-Clip vom 04.05.2022.
abspielen. Laufzeit 4 Minuten 12 Sekunden.

Als waschechten Bergfahrer sieht sich Schmid nicht. «Aber ich weiss, dass ich auch über schwere Berge dranbleiben kann.» Sein Lieblingsgelände sind die etwas weniger steilen Anstiege, in denen es «noch gut rollt». Auf einer solchen Etappe holte er letztes Jahr seinen Etappensieg.

Auch die diesjährige 1. Etappe endet mit einem leichten Anstieg. «Das würde mir eigentlich liegen, aber dort wollen ja alle gewinnen, weil dann zusätzlich die ‹Maglia rosa› wartet.» Ein Etappensieg sei in jedem Fall «ein grosses Ziel», bekräftigt Schmid. Es wäre dann schon sein 3. Sieg auf italienischem Boden. Sein 2. ist erst wenige Wochen her. Ende März gewann er in Riccione die 1. Etappe der Settimana Internazionale di Coppi e Bartali.

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Archiv: Schmids Coup beim letztjährigen Giro
Aus Sport-Clip vom 19.05.2021.
abspielen. Laufzeit 57 Sekunden.

SRF zwei, sportlive, 1.5.2022, 13:45 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von William Palmer  (Imabill)
    Die große Tours haben seit Jahren die Eröffnungstagen im Ausland gemacht. Das ist ein Geschäft das sich lohnt, wenn beide Parteien es wollen.
    Die Flug nach Sizilien kostet nicht mehr als nach zB Rom.
    Und Glückwunsch an Herrn Schmid.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Der Giro startet in Budapest, und dann der ganze Tross 2000 km nach Sizilien, die haben nicht mehr alle ...im Schrank. Man will den Giro bekannter machen wird als Grund angegeben, wohl kaum Budapest hat da viel Geld locker gemacht. Trotzdem krank.
    1. Antwort von René Sturzenegger  (RenéST)
      Mit ihren Kommentaren sind sie eher ein Pessimist, schade.
    2. Antwort von Hans Peter Aeberli  (Byron)
      Als Freund des "reinen Sports" finde ich es natürlich ebenfalls skandalös, dass sich die Austragungsorte von Etappen mit schnödem Geld bewerben. Die Teams sollten doch eigentlich maximal für Kost und Logis unterwegs sein, für die Verantwortlichen der Organisatoren läge eventuell ein Geschenkkorb mit lokalen Spezialitäten drin... In Ungarn werden übrigens 3 Etappen ausgetragen. Das macht die Distanz nach Sizilien aber natürlich nicht kürzer, ich hoffe aber mal, der Transfer erfolgt mit dem Velo.
    3. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Sturzi...hat nichts mit Pessimismus zu tun sondern ein nüchtener Kommentar und meine persönliche Meinung. Was daran pessimistisch ist. Ich bin definitiv kein Mensch der wegen jedem Mist in Jubelschreie verfällt. Meine Erfahrung im Leben hat mich gelernt, gewisse Dinge auch kritisch zu hinterfragen, und mit Gedanken über Leistungen, Verhalten, etc. zu machen. Mit der Masse jubeln und mitschwimmen kann jeder...