Tour de France: Zweikampf zwischen Froome und Contador?

Christopher Froome ist der Favorit auf den Gesamtsieg bei der 100. Ausgabe der Tour de France. Sein erster Herausforderer heisst Alberto Contador. Hinter dem Spitzenduo lauern mehrere Fahrer auf Schwächen der beiden Top-Cracks.

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Vorstellung der Teams an der Tour («sportaktuell»)

3:10 min, vom 28.6.2013
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TV-Hinweis

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Die Tour de France können Sie hautnah auf SRF zwei und hier im Livestream mitverfolgen. Die 1. Etappe sehen Sie heute ab 15:50 Uhr.

Froome ist ein kompletter Fahrer, der am Berg ebenso stark ist wie im Zeitfahren. Zudem hat der Brite mit dem Team Sky die wohl stärkste Mannschaft im Rücken. Und: Froome ist in blendender Verfassung, hat 2013 bereits die Oman-Rundfahrt, den Dauphiné sowie die Tour de Romandie gewonnen. «Ich bin bereit», meldete der 28-Jährige vor dem Start zur «grossen Schlaufe».

Contador erwartet viel Action

Contador hat im Gegensatz zu Froome in dieser Saison für wenig Aufsehen gesorgt. Der Spanier fokussierte sich ganz auf die Tour de France. «Ob ich Froome schlagen kann? Wenn ich nicht daran glauben würde, müsste ich hier gar nicht am Start stehen», so der 30-jährige Spanier, der überzeugt ist, dass «es auf jeden Fall mehr Action geben wird als letztes Jahr».

Neben Froome und Contador gibt es mehrere Fahrer, die für eine Überraschung sorgen könnten. «Insgesamt sehe ich schon sieben, acht Fahrer, die die Tour gewinnen können», sagt etwa Froome, der sich nicht ausschliesslich auf ein Duell mit Contador konzentrieren will. Als erste Kandidaten gelten Cadel Evans, Sieger von 2011, dessen Teamkollege Tejay van Garderen oder Joaquim Rodriguez.

Spektakel ist garantiert

Raum zum Spektakel bietet die Jubiläums-Ausgabe der Tour genug. Der harte Anstieg zum Mont Ventoux oder der doppelt zu bezwingende Aufstieg auf die legendäre Alpe d'Huez versprechen einen spannenden Schlagabtausch der Favoriten. Dazu stehen ein Team-Zeitfahren sowie zwei individuelle Rennen gegen die Uhr auf dem Programm. Ob Froome, Contador oder ein Aussenseiter: der Sieger wird sich den Triumph erleiden müssen.