Zum Inhalt springen

Header

Video
Das Rennrad boomt, auch bei den Frauen
Aus sportpanorama vom 11.04.2021.
abspielen
Inhalt

Tour de Suisse Women Hindernisse auf dem Weg zur Gleichberechtigung auf dem Velo

Immer mehr Frauen steigen in der Schweiz aufs Rennvelo. Ein Radrennen für Frauen aber sucht man hierzulande vergebens und die Leistungsdichte ist entsprechend klein.

Swiss Cycling und die Macher der Tour de Suisse wollen jetzt an längst vergangene Zeiten anknüpfen und heuer nach über 20 Jahren wieder eine Tour de Suisse für Frauen ausrichten. Doch auf dem Weg dahin gibt es Stolpersteine.

Swiss Cycling auf Geldsuche

Swiss Cycling kämpft derzeit dafür, die Bundesgelder für die Corona-bedingt abgesagte Rad-WM in Aigle/Martigny 2020 von den Ausrichtern zurückzubekommen. Mit dem Ziel, sie in den Frauen-Radrennsport und die Tour de Suisse Women zu investieren.

Gleichzeitig wird die Politik aktiv. So wurde eine Motion eingereicht, die von Parlamentariern aller Parteien unterstützt wird. Die Forderung: Der Bund soll eine Defizitgarantie von rund 300000 Franken übernehmen. Ein Entscheid des Bundesrats dazu steht aus.

Grosse Pläne mit der Tour de Suisse Women

So soll auch in der Schweiz stattfinden, was es im Ausland bereits Realität ist. Alle Frühlingsklassiker, mit Ausnahme von Mailand-San Remo, bieten ein Frauenrennen an. Die Gleichberechtigung auf dem Velo nimmt also Fahrt auf. Wenn auch die Sponsoren- und Preisgelder im Vergleich zum Männer-Radsport nur einen Bruchteil der Summen ausmachen.

Swiss Cycling hat grosse Pläne mit der Tour de Suisse Women. Sie soll dereinst zu den wichtigsten Rundfahrten der Welt für Frauen gehören. So hätten Profis wie Marlen Reusser hierzulande endlich eine Plattform im Leistungssport.

Die Pläne und Hindernisse auf dem Weg zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Velo sind Thema im «sportpanorama»-Beitrag oben. Die Protagonisten: Radprofi Marlen Reusser, Swiss Cycling-Chef Thomas Peter und der Präsident der abgesagten Rad-WM 2020, Grégory Devaud.

SRF zwei, sportpanorama, 11.04.2021, 19:00 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Markus Schor  (Küsu)
    Leider,Leider steckt mandas Geld in den Fussball wo man noch nie an einem Turnier einen Blumentopf gewonnen hat. Für Sportarten wo man regelmässig eine oder die andere Auszeichnung holt reicht das Geld nicht. Bedenklich für unser Land!
    1. Antwort von Roland Wenger  (Roland T. Wenger)
      Radsport ist eine Randsport, dazu noch Doping verseucht. Fussball ist und bleibt die Sportart Nr 1
    2. Antwort von Tim Franssen  (Tim Franssen)
      @Roland Wenger Korruption ist auch nicht besser...
    3. Antwort von Hans-Ulrich Rechsteiner  (Weitgereister)
      Herr Schor, .....steckt man das Geld in den Fussball.... Wer ist man?
      Wenn eine Sportart (Spitzensport) Erfolg haben soll, braucht es einen Markt. Und für Frauenradrennen (und auch Frauenfussball, und viele andere Sportarten) gibt es keinen oder nur kleinen Markt weil das niemanden interessiert.