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TdF-Direktor Prudhomme positiv getestet (ARD, Autor: Steffen Gaa)
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Tour-Direktor positiv getestet Nach Corona-Tests an der Tour: Alle Fahrer dürfen weiterfahren

Bei der Tour de France ist das befürchtete Corona-Chaos nach dem Test-Marathon am ersten Ruhetag ausgeblieben.

Bei sämtlichen getesteten Fahrern fielen die Corona-Tests am Montag negativ aus. Dies teilte Veranstalter ASO am Dienstagmittag vor dem Start der 10. Etappe mit. Alle 166 von ursprünglich 176 noch im Rennen befindlichen Fahrer können damit die Tour fortsetzen.

Fehler im Labor sorgt für Unruhe

Hektik gab es allerdings bei Deceuninck-Quick Step, dem Team von Frankreichs Superstar Julian Alaphilippe. Bei der belgischen Mannschaft sei bei der Probe eines Teammitgliedes im Labor ein Fehler unterlaufen.

Die betreffende Person wurde am Dienstagmorgen eilig mit einem Krankenwagen zu einem erneuten Test gefahren, dieser fiel dann aber negativ aus.

Peter Sagan
Legende: Auch er darf weiterfahren Peter Sagan. imago images

Tour-Direktor positiv getestet

Aus dem Communiqué des Tour-Veranstalters geht zudem hervor, dass je ein Mitglied aus dem Betreuerstab der Mannschaften Cofidis, AG2R La Mondiale, Ineos-Grenadiers und Mitchelton-Scott positiv getestet wurde. Auch bei Tour-Direktor Christian Prudhomme fiel der Test positiv aus. «Ich werde die Tour für 8 Tage verlassen», sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Prudhomme wird durch François Lemarchand ersetzt.

Grossangelegte Test-Aktion

Ab Sonntagabend waren alle Mitglieder der «Team-Blasen» – rund 650 Fahrer, Verantwortliche und Betreuer – auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Es waren die ersten Tests seit dem Start der Tour am 29. August in Nizza.

Das Tour-Reglement sieht ein strenges Durchgreifen vor: Bei 2 positiven Tests binnen 7 Tagen in einem Team wird die gesamte Mannschaft vom Rennen ausgeschlossen. Der nächste obligatorische Test findet am 2. Ruhetag am kommenden Montag in Isère statt.

Video
Archiv: Hirschi schrammt auf der 9. Etappe am Sieg vorbei
Aus sportpanorama vom 06.09.2020.
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SRF zwei, sportlive, 6.9.2020, 15:00 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Aldo brändli  (aldo)
    Hört doch endlich auf mit dieser unsinnigen Corona-Hysterie. Wenn das in zukunft bei jeder Grippewelle so weiter geht, dann macht dasLeben auf diesem Planeten keine Freude mehr.
  • Kommentar von Nolan Flaum  (Flolan)
    Es gibt nicht DEN pcr-test. PCR ist eine methode um die viren DNA nachzuweisen und aktuelle Medizinalgeräte haben eine verschwindend tiefe Fehlerquote von
  • Kommentar von Reto Derungs  (rede)
    Na ja, schön, dass die Tour weitergeht. Wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass der PCR-Test eine Fehlerquote von 1 - 1,5 % hat kann man davon ausgehen, dass die wenigen positiv getesteten Personen falsch-positive Resultate erhalten haben. Freuen wir uns also auf eine spannende Fortsetzung der Tour de France mit tollen Resultaten der Schweizer Fahrer.
    1. Antwort von Andrea Esslinger  (weiterdenken)
      Würde fast wetten, dass wenn man den Tourdirektor noch drei mal testen würde, mindestens ein Test negativ wäre.
    2. Antwort von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
      Merkwürdige Logik. Warum würden sich alle positiv getesteten gerade in der Fehlerquote ansiedeln? Ich glaube nicht, dass das so funktioniert...
    3. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      @Konrad Pfister: Genau so funktioniert es aber. Man weiss, dass die Fehlerquote bei den verschiedenen PCR-Tests bei 1 - 1,5 % liegt. Das heisst, auf 100 Tests kommen 1 - 1,5 falschpositive Resultate heraus. Der ganz Tour-Tross wurde getestet. Das heisst über 500 Personen. Dann haben wir auch im besten Fall mindetens 5 falschpositive Testresultate. Und das ist in etwa die Anzahl Personen, die ein positives Resultat haben. Silvan Dillier wurde an der Strade Bianche auch falschpositiv getestet.
    4. Antwort von Markus Hunziker  (MH1)
      Es gibt nicht den einen PCR-Test. Und die Fehlerquote ist viel kleiner! Das ist die Fehlerquote vielleicht von einem Antikörpertest.
    5. Antwort von Reto Derungs  (rede)
      @Markus Hunziker: Lieber Markus Hunziker, auf der Homepage des Deutschen Robert-Koch-Institutes kann nachgelesen werden, dass die Fehlerquote der gängigen PCR-Tests bei 1 - 1,5 % liegt. Und da vertraue ich den Wissenschaftlern des RKI mehr als Ihnen........
    6. Antwort von Nolan Flaum  (Flolan)
      Das gilt nicht für Laborresultate sondern für point of care PCR tests. Im Labor können durch Betrachtung der positiven PCR Kurven falsch positive Resultate praktisch ausgeschlossen werden. Ich gehe schwer davon aus, dass an der Tour im Labor getestet wurde!

      Der limitierende Faktor ist die Probeentnahme am Patienten und die Inkubationszeit des Virus. Beides führt aber zu negativen Resultaten.