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Über 3000 Kontrollen Kein «Velo-Doping» an der Tour de France

Mit Magnet-Scans, Röntgen-Strahlen und Wärmemessung fahndete die UCI an der diesjährigen Tour nach versteckten Motoren.

Ein UCI-Vertreter bei einer Kontrolle.
Legende: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Ein UCI-Vertreter an der Tour de France. Getty Images/Archiv

Der Radsport-Weltverband UCI hat an der Tour de France umfassende Kontrollen durchgeführt, um möglicherweise versteckte Motoren in den Velos aufzuspüren. Alle Tests fielen negativ aus.

2852 Velos wurden vor den Tour-Etappen per Magnet-Scan-Technologie kontrolliert, 164 nach den Etappen mit Röntgen-Strahlen. Die Räder des Etappensiegers und des Maillot-jaune-Trägers gehörten immer dazu. Zusätzlich wurden während der Teilstücke Kameras zur Wärmemessung eingesetzt.

«Sport ist glaubwürdig»

«Das Ziel der Kontrollen ist, Verdachtsmomente auszuräumen und dem Publikum sowie Investoren zu zeigen, dass unser Sport glaubwürdig ist», sagte UCI-Präsident David Lappartient.

Gerüchte über versteckte Antriebe in Rennrädern waren vor einigen Jahren erstmals aufgetaucht. Als einzige Athletin wurde bisher 2016 die belgische U23-Radquer-Fahrerin Femke Van den Driessche erwischt. Sie wurde für 6 Jahre gesperrt.

9 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas F. Koch (dopp.ex)
    Es scheint mir, dass einige Kommentatoren den Artikel nicht ganz gelesen haben. Es wurden die Resultate der Velokontrollen auf mechanische Hilfsmittel bekannt gegeben. Mit den genommenen Proben zur Kontrollen der Teilnehmer auf pharmazeutische "Unterstützung" hat dies nichts zu tun. Leider ist es auch so, dass keine positiven Kontrollergebnisse bei den Sportlern nicht automatisch auf den Verzicht von Leistungssteigernden Substanzen hinweist.
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  • Kommentar von Frei Wähler ((Frei Wähler))
    Ich finde die Kontrollen gut. Noch besser würde man die "heimlichen Motoren auf Asthma- oder andere leistungsfördernde Mittelchen untersuchen.
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    1. Antwort von Samuel Nogler (semi-arid)
      Asthmafördernde Mittelchen wurden wohl keine eingenommen, wobei sich doch viele Profiradfahrer an gesundheitstechnischen Abgründe bewegen. Dies nicht nur, wenn sie den 'Rückwärtssalto über die Leitplanke auspacken'.
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  • Kommentar von Silly B (SillyB)
    Es braucht mehr!!! Dopingkontrollen...jedoch wer hat daran wirklich Interesse...!? Die Zuschauer? - nein, die wollen Spektakel. Die Tour de France? - nein, die wollen noch bessere Zeiten. Die Sportler selbst? - Ja&Nein, jedoch wer nicht dopt, fährt selten vorne mit = kein Geld. Die Sponsoren? - nein, die wollen Spektakel, bessere Zeiten & Geld (...solange das Doping nicht aufgedeckt wird). Es wird genau soviel kontrolliert, dass wir denken, der Sport sei fair - nicht weniger, nicht mehr.
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