Unfall endet für Demoitié tödlich

Radprofi Antoine Demoitié ist nach seinem schweren Unfall beim Rennen Gent-Wevelgem gestorben.

Eine Aufnahme von Antoine Demoitié am Karfreitag beim GP 3 Harelbeke. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Tragischer Unfalltod Eine Aufnahme von Antoine Demoitié am Karfreitag beim GP 3 Harelbeke. Imago

Die Gendarmerie Nord-Pas-de-Calais bestätigte in der Nacht zum Montag den Tod des 25 Jahre alten Belgiers vom Team Wanty Gobert. Ermittlungen seien aufgenommen worden, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären. Demoitié soll unter anderem schwere Kopfverletzungen beim Unfall erlitten haben.

Demoitié war während des Rennens nach rund 150 Kilometern mit vier weiteren Fahrern gestürzt und danach mit einem Motorrad zusammengestossen. Laut der französischen Sportzeitung L'Equipe, die sich auf Aussagen von Augenzeugen berief, soll Demoitié noch im Liegen vom Motorrad aus dem nachfolgenden Begleittross erfasst und am Kopf getroffen worden sein.

Demoitié war erst zu dieser Saison zu Wanty Gobert gewechselt. Der in Lüttich geborene Sprinter war zuvor von 2013 bis einschliesslich 2015 für Wallonie-Bruxelles gefahren. Sein grösster Erfolg war der Gewinn der Tour du Finistère 2014.