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Loosli: «Es bleibt spannend»
Aus Sport-Clip vom 12.07.2021.
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Vor der letzten Woche der Tour Spannung im Kampf um das Podest – oder doch mehr?

Tadej Pogacar geht als souveräner Leader in die entscheidende Phase der Tour de France. Ist der Slowene noch zu stoppen?

«Meine Rivalen haben versucht, mich zu attackieren, aber zu ihrem Leidwesen habe ich mich gut gefühlt», sagte Tadej Pogacar nach der harten 15. Etappe in den Pyrenäen am Sonntag. Der Vorjahressieger parierte die Angriffe seiner Kontrahenten souverän und geht mit einem komfortablen Polster von 5:18 Minuten in die letzte Tour-Woche.

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Nach dem Ruhetag geht es an der Tour de France am Dienstag weiter. Verfolgen Sie die 16. Etappe ab 15:00 Uhr live auf SRF zwei und in der SRF Sport App.

Viele Fahrer schielen auf Podestplätze

Hinter dem Slowenen präsentiert sich die Ausgangslage spannend. 8 Fahrer sind innerhalb von 2:40 Minuten klassiert. «Der Kampf um die Podestplätze ist sehr offen. Diese Fahrer sind auf gleichem Niveau, das verspricht noch viel Spannung», blickt SRF-Experte David Loosli voraus.

Pogacar scheint nicht mehr so überlegen wie noch am Anfang der Tour.
Autor: David LoosliSRF-Experte

Aber ist trotz klarem Vorsprung von Pogacar vielleicht gar noch etwas möglich im Kampf um das Maillot jaune? Loosli will das nicht ausschliessen. «Pogacar scheint nicht mehr so überlegen wie noch am Anfang der Tour. Er konnte auf der 15. Etappe zwar alle Angriffe souverän abwehren, aber er hat sich nicht lösen und keine Zeit mehr herausholen können.»

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Archiv: Zusammenfassung der 15. Etappe
Aus sportheute vom 11.07.2021.
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Das könne bedeuten, dass die Form der anderen Fahrer besser wird oder dass Pogacar seinen Zenit vielleicht schon erreicht hat. «Die letzten Etappen haben der Konkurrenz ein bisschen Aufwind gegeben. Auf der 11. Etappe am Mont Ventoux konnte Jonas Vingegaard Pogacar ein erstes Mal ein bisschen in Verlegenheit bringen, ihn etwas über das Limit führen und distanzieren.»

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Archiv: Zusammenfassung der 11. Etappe
Aus Sport-Clip vom 07.07.2021.
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Angesichts der grossen Reserve, die Pogacar hat, müsse bei den Verfolgern allerdings alles zusammenpassen. «Einer müsste einen sehr guten Tag haben oder mehrere nacheinander oder Pogacar einen sehr schlechten», sagt Loosli. «Ich erwarte schon, dass sich in der letzten Woche der eine oder andere sagt, man hat nichts mehr zu verlieren und dass man noch einmal alles versucht.»

Die Positionen sind bezogen. Ich denke, dass jetzt offensiv gefahren und etwas gewagt wird.
Autor: David LoosliSRF-Experte

Um noch eine Chance zu haben, müsse man nun in den Bergen Zeit wettmachen. Und dann gilt es auch noch, sich im Zeitfahren zu behaupten. «Da wissen wir ja mittlerweile, wie stark Pogacar da ist.» Loosli ist sich aber sicher, dass es in der letzten Woche noch viel Action geben wird. «Die Positionen sind bezogen. Ich denke, dass jetzt offensiv gefahren und etwas gewagt wird.»

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Loosli: «Man wird nicht nur auf Abwarten fahren»
Aus Sport-Clip vom 12.07.2021.
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srf.ch/sport, Livestream, 11.07.2021, 15:00 Uhr;

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7 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    @Yvan Sigrist Sehe dies ziemlich gleich. Ohne Sturz/Krankheit ist Pogacar der ganz klare Favorit. Erwähnt wurde die 15.Etappe. Beim letzten Aufstieg hätte Pogacar vermutlich die meisten oder alle direkten Konkurrenten distanzieren können. Aber oben beim Bergpreis einen Vorsprung von einer halben bis 1 Minute aufzuweisen.... diesen Aufwand zu betreiben wäre taktisch nicht unbedingt klug gewesen. In der folgenden 15km-Abfahrt mit Risiko oder sonst wieder eingeholt zu werden. Einteilung der Kräfte.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    Pogacar hat in einem Inteview erklärt warum er seine Daten und Wattzahlen nicht offentlich macht. Der Grund, ander könnten daraus schliessen auf welchen Teilen er am stärksten oder schwächsten ist. Wohl die schlechteste Ausrede die es gibt. Will sie nicht angeben weil diese in einem Bereich ist, die ohne Zusatzstoffe nicht erreicht werden können. Er wird auch in der letzten Woche alles dominieren. Unschlagbar.
    1. Antwort von Bernhard Schneider  (B. Schneider)
      Es ist billig, alle starken Radfahrer einem Generalverdacht auszusetzen. Doping setzt im Ausdauersport vor allem bei der Regeneration an, nicht bei der Maximalleistung, deshalb ist eine optimale Leistungskurve meist die Folge eines systematischen und disziplinierten Trainingsaufbaus sowie einer zielgerichteten Ernährung - und kein Indiz für illegale Praktiken. Die Argumentation von Pogacar ist durchaus einleuchtend.
    2. Antwort von Walter Matzler  (wmatz)
      Ich nehme an, dass alle Rennfahrer Zusatzstoffe einnehmen was allerdings nicht heissen muss, dass diese illegal sind und solange nichts anderes bewiesen ist, würde ich mich mit Vermutungen zurück halten.
  • Kommentar von Yvan Sigrist  (Yvan BVB09)
    Ich sehe das anders als herr Loosli.
    Pogacar muss gar kein zeit gutmachen.
    Im reicht es wenn er einfach mitfährt.
    Im einzelzeitfahren ist er so oder so der beste von den führenden.
    Wieso sollte er was riskieren das müssen die anderen. Ausser er ist am ende einer etappe kurz vor schluss das er noch zeigen möchte ich bin der beste.
    Ansonsten sehen ich nicht das er noch zu schlagen ist.
    1. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      Man sollte den Koch nie vor dem Nachtisch loben - und den gibt's erst in Paris. Bis dahin können noch einige Gänge versalzen werden.... ;-))
    2. Antwort von Yannick Henny  (yannickh36)
      Ich stimme mit Ihnen nur überein, Herr Sigrist. Pogacar ist stark genug um die Angriffe der Konkurrenten abzuwehren. Ausserdem hat er über 5 Minuten Vorsprung. Beim Zeitfahren wird er sowieso der Beste sein.