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Rominger und seine Machtdemonstration am Giro 1995
Aus Sport-Clip vom 04.06.2020.
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Vor einem Vierteljahrhundert Als Rominger in der «Maglia Rosa» in Mailand einfuhr

Vor 25 Jahren konnte Tony Rominger als bisher letzter Schweizer den Giro d'Italia gewinnen. Er tat dies überlegen.

Am 4. Juni 1995 konnte Tony Rominger seinem Palmarès einen weiteren grossen Sieg hinzufügen: Der Zuger gewann als erster Schweizer seit 41 Jahren und Carlo Clerici den Giro d'Italia.

In den Jahren zuvor hatte Rominger der Italien-Rundfahrt den Rücken gekehrt. Stattdessen konzentrierte er sich auf die Vuelta, die er 3 Mal in Serie gewann (1992-1994), und die Tour de France, wo ihm ein Gesamtsieg in 7 Anläufen allerdings verwehrt blieb.

Rominger fast nur in rosa

1995 setzte Rominger voll auf den Giro – und die Priorisierung zahlte sich aus. Bereits nach dem Sieg im Einzelzeitfahren am 2. Tag durfte sich der 4-fache Schweizer Sportler des Jahres in die «Maglia Rosa» einkleiden lassen. Neben dem Tagessieg auf der 4. Etappe entschied der heute 59-Jährige auch die beiden weiteren Zeitfahren für sich.

Tony Rominger gewann die Giro-Gesamtwertung 1995 mit über 4 Minuten Vorsprung.
Legende: Grosser Vorsprung Tony Rominger gewann die Giro-Gesamtwertung 1995 mit über 4 Minuten Vorsprung. Keystone

Bis zur Ankunft in Mailand gab Rominger das Leadertrikot nicht mehr her. Die Gesamtwertung gewann er schliesslich mit mehr als 4 Minuten Vorsprung. Gegenüber der Basler Zeitung sagte er 2018, der Giro vor 25 Jahren sei jenes Rennen gewesen, an dem er am meisten gelitten habe.

Letztes grosses Highlight

Der Giro-Sieg 1995 sollte Romingers letzter Triumph an einer grossen Rundfahrt sein. Im Folgejahr beendete er die Vuelta als Dritter auf dem Podest und holte an der Heim-WM in Lugano Zeitfahr-Bronze. Ein Jahr später beendete der Zuger, dessen letzte Tour-Teilnahme wegen eines Sturzes bereits nach der 3. Etappe zu Ende gewesen war, seine Karriere.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Man muss was Rominger schon beide Augen zudrücken um zu Glauben das er sauber war, Das Thema Asthma ist dabei nur eine Kleinigkeit. Wenn einer der Besten, was die Resultate betrifft, von einem Arzt über Jahre betreut wird der den Übernamen "Dottore Epo " hat und schon Rechtskräftig verurteilt wurde, muss man sehr blauäugig sein um zu Glauben das gerade sein Idol sauber ist! Kommt mir vor wie die Deutschen, wo viele Glauben sie seinen die einzigen die die Fussball WM ohne Schmiere bekommen haben.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Was beim Thema mir oft auffällt wie die Nation eine wichtige Rolle spielt. Zu dem eigenen Landsleuten ist man viel sehr sparsamer mit der Kritik, um es höfflich zu Kommentieren. Ich Liebe den Sport und bin immer gegen Doping gewesen. Herr Maurus ich Respektiere natürlich das sie ein Fan von Rominger sind, aber die Verharmlosung von Doping stößt bei mir sehr schwer auf, Den da ist Doping auch Betrug! Und es geht um viel Geld, daher verstehe ich es nicht das es nicht auch Gesetzlich verfolgt wird!
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  • Kommentar von Albin Eduard - Maurus  (albinoluna)
    ......wer in der Gesellschaft absolut "dopingfrei" lebt, werfe den ersten Stein.
    Toni Rominger ist bescheiden geblieben und fährt immer noch viel Rennrad, aus Leidenschaft. Für mich ist er ein Radsport Idol geblieben.
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