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Die Schweiz holt Gold im Mixed-Teamzeitfahren
Aus Sport-Clip vom 21.09.2022.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 58 Sekunden.
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WM-Medaillensatz komplett Furiose Schweizer Mixed-Zeitfahrequipe fährt zum Titel

Das Schweizer Team holt an der WM in Wollongong im Mixed-Zeitfahren Gold. 3 Sekunden rettet das Sextett auf Italien.

Nach Silber von Stefan Küng und Bronze von Marlen Reusser im Einzelzeitfahren hat auch das Schweizer Team im Kampf gegen die Uhr brilliert. Das Sextett mit Reusser, Elise Chabbey, Nicole Koller, Küng, Stefan Bissegger und Mauro Schmid fuhr in Wollongong (AUS) zum Weltmeistertitel im Mixed-Zeitfahren und machte den Medaillensatz komplett.

Bei der 3. Austragung des Wettbewerbs gab es erstmals Edelmetall für die Schweiz. Knapp 3 Sekunden betrug nach insgesamt 28,2 km der Vorsprung auf Italien – jene Nation, die den Schweizern letztes Jahr noch um wenige Hundertstelsekunden Bronze weggeschnappt hatte.

Obwohl Reusser, die nominell stärkste Fahrerin des Schweizer Frauen-Trios, am Schluss abreissen lassen musste, konnten Chabbey und Koller die Führung verwalten. Die Zeit wurde im Ziel jeweils nach den zwei besten Fahrerinnen der Teams ausgelöst. Küng, Bissegger und Schmid, die den 14,1 km langen Parcours als erste absolvierten, hatten mit 15 Sekunden Vorsprung auf Italien übergeben.

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Chabbey und Koller fahren den Sieg ins Trockene
Aus Sport-Clip vom 21.09.2022.
abspielen. Laufzeit 53 Sekunden.

Pleiten, Pech und Pannen im niederländischen Team

Die Schweizerinnen und Schweizer profitierten auch davon, dass bei den meistgenannten Favoriten einiges schiefging. Vor allem das niederländische Sextett bekundete Pech. Zuerst hatte Bauke Mollema im Männer-Trio einen technischen Defekt zu beklagen. Mit einem Rückstand von 40 Sekunden auf die Schweiz starteten dann die Frauen, wobei Annemiek van Vleuten nicht weit kam. Nach wenigen Metern kam sie zu Fall, nachdem ihr die Kette herausgesprungen war – das so zweifach dezimierte Team war definitiv geschlagen und verpasste gar die Medaillen.

Den Bronze-Platz sicherte sich das australische Team. Die Lokalmatadoren hatten 38 Sekunden Rückstand auf die Schweiz.

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Van Vleuten stürzt heftig, Mollema hat Defekt
Aus Sport-Clip vom 21.09.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 40 Sekunden.

So geht es weiter

Der Druck für die anstehenden Strassenrennen ist aus Schweizer Sicht nun definitiv weg. Die Frauen werden zum Abschluss am Samstag um die letzten Medaillen kämpfen, die Männer am Sonntag (jeweils ab 06:00 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App).

SRF zwei, sportlive, 21.09.2022, 06:15 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    Beim Strassenrennen am Samstag ist Elise Chabbey die grösste CH-Hoffnung. Nach der Einführungsstrecke, rund 60 km, geht es in einen Rundkurs. Dieser beinhaltet eine steile Rampe (1.1 km) mit einer maximalen Steigung von mehr als 13%!
  • Kommentar von René Ruf  (RenéR)
    Gratulation dem ganzen CH-Team zu WM-Gold! Leider sind in den Videos Elise Chabbey und Nicole Koller nicht zu hören. In den SRF-Beiträgen ist dies bei Chabbey auch sonst während der Saison öfters so. International gewinnt sie zwar kaum ein Rennen. Hingegen bei den grösseren Rundfahrten ist sie in der Gesamtwertung die einzige Schweizerin welche jeweils für Ränge in den Top 10 fähig ist. Auch in den klassischen Eintagesrennen erreichte sie schon absolute Spitzenränge.
  • Kommentar von Jürg Leuenberger  (jleuen)
    @SRF: Gibt es eine Regelung, wann in einem Artikel Name und Vorname stehen (müssen/sollten) und wann nicht: "Das Sextett mit Reusser, Elise Chabbey, Nicole Koller, Küng, Stefan Bissegger und Mauro Schmid". Für mich ist das nicht ganz nachvollziehbar. Danke für die Erläuterung.
    1. Antwort von SRF News  (SRF) (SRF)
      @jleuen: Die Vornamen von Reusser und Küng wurden weiter oben im Text bereits genannt, deshalb wurde in dieser Aufzählung auf eine weitere Nennung verzichtet.