Yates siegt – Franks Effort nicht belohnt

Die 6. Etappe der Vuelta wurde zur Beute von Simon Yates. Der Brite setzte sich nach 163,2 km von Monforte de Lemos nach Luintra solo vor dem Spanier Luis Leon Sanchez durch. Ausreisser Mathias Frank wurde 4 km vor dem Ziel gestellt.

Mathias Frank überquert die Ziellinie Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Spät gestellt Mathias Frank brachte seine Flucht nicht zu einem glücklichen Ende. EQ Images

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Lopez muss aufgeben

Tour-de-Suisse-Sieger Miguel Angel Lopez musste die Vuelta während der 6. Etappe aufgeben. Der aufstrebende Kolumbianer war am Montag in der 3. Etappe von Marin nach Dumbria schwer gestürzt und hatte sich dabei drei Zähne abgebrochen und mehrere Prellungen zugezogen. Mit über 14 Minuten Rückstand spielte er im Gesamtklassement keine Rolle mehr.

Zu den grossen Animateuren des Tages gehörte Mathias Frank. Der Luzerner, dessen Fokus bei seiner dritten Vuelta-Teilnahme nicht auf dem Gesamtklassement sondern auf einem Etappensieg liegt, wurde für seinen Effort jedoch nicht belohnt.

Als letzter verbliebener Fahrer einer elfköpfigen Fluchtgruppe wurde der IAM-Captain rund 4 km vor dem Ziel vom Tagessieger Yates gestellt. Am Ende wurde Frank mit 22 Sekunden Rückstand Siebenter.

Im Gesamtklassement führt weiterhin der Kolumbianer Darwin Atapuma 28 Sekunden vor Alejandro Valverde aus Spanien und 32 Sekunden vor dem britischen Tour-de-France-Sieger Chris Froome.