Die Schweizer Springreit-Equipe hat zum Abschluss des CSIO St. Gallen einen schwachen Tag erwischt. Einzig Pius Schwizer im Sattel von Jason qualifizierte sich für den zweiten Umgang der Top 12 und wurde beim Sieg des Deutschen Marcus Ehning 12.
Ehning mit dem St. Gallen-Hattrick
Schwizer nahm die Reprise bereits mit einem Handicap von vier Strafpunkten in Angriff. Der 63-Jährige schlug mit dem Wallach ein hohes Tempo an und wurde für das Risiko nicht belohnt. Zwei weitere Fehler kamen hinzu.
In der Pole Position für den Sieg befand sich das fehlerlose Quartett aus dem ersten Umgang: Ehning im Sattel von Coolio blieb wie die Österreicherin Katharina Rhomberg auf Colestus und die Deutsche Pia Reich auf Löwenherz ein zweites Mal fehlerfrei. Ehning war der schnellste dieses Trios, gewann seinen 35. Grand Prix auf Fünfsterne-Niveau und als 52-Jähriger zum dritten Mal in St. Gallen.
Der Sieg von 2026 wird Ehning auch wegen einer ungewöhnlichen Szene in Erinnerung bleiben. Im Normalparcours riss sich ein Hund los, rannte über den Rasen und verfolgte Coolio mit Ehning im Sattel. Pferd und Reiter blieben cool. Manch anderer hätte die Runde wohl abgebrochen.
Weitere Schweizer ohne Fortune
Jason Smith, der am Freitag die Schweiz mit zwei Nullfehler-Ritten zum Sieg im Nationenpreis geführt hatte, bekundete diesmal im Sattel von Picobello etwas Pech. Die zwei Fehler des Schimmel-Hengsts kamen nach leichten Touchen. Smith verpasste den zweiten Umgang der Top 12 und belegte im Feld der 50 gestarteten Paare Platz 17. Auch seine Kollegen Steve Guerdat mit Venard und Martin Fuchs auf Lorde verpassten wegen je zwei Abwürfen den zweiten Umgang.