Guerdat: «Nino spürt, wenn die Momente speziell sind»

Am Sonntag hat Steve Guerdat zum 3. Mal den CHI in Genf gewonnen. Gegenüber Radio SRF äussert sich der Jurassier zu seinem Triumph in Genf, seinem Pferd und den Olympischen Spielen 2016 in Rio.

Der Sieg beim CHI Genf markierte für Steve Guerdat einen versöhnlichen Abschluss eines Jahres mit Höhen und Tiefen. Ende September wurde der Olympiasieger von den Dopingvorwürfen entlastet. In Helsinki kehrte der 33-Jährige mit einem starken 4. Platz zurück – beim Grand Prix in Genf folgte nun der ganz grosse Triumph.

«  Ich werde auf viel verzichten. »

Einer seiner treuesten Begleiter dieses Jahr dürfte sein Wettkampf-Pferd Nino des Buissonnets gewesen sein. Mit ihm gewann Guerdat 2012 bereits Olympia-Gold – und mit ihm möchte er auch kommenden Sommer in Rio an den Start gehen. Mit fast 15 Jahren ist der Wallach jedoch bereits in einem fortgeschrittenen Alter für den Spitzensport.

Deshalb muss bei Nino bis zu den Spielen eine behutsame Belastungssteuerung vorgenommen werden. Er wird nicht mehr jeden Wettkampf bestreiten können. «Ich werde auf viel verzichten», sagt Guerdat. Trotzdem vertraut er seinem Pferd noch voll und ganz: «Er ist noch so in Form, dass er es noch einmal machen kann.»

Hören Sie im Audio-Beitrag, wie Guerdat seine Beziehung zu Nino beschreibt und wie er seine Perspektiven für die Olympischen Spiele sieht.

Sendebezug: Radio SRF 1, Abendbulletin, 14.12.2015, 18:45 Uhr