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Reiten Guerdat wurde vom FEI-Tribunal angehört

Zwei Tage nach dem positiven Dopingbefund bei zwei seiner Pferde hat sich Steve Guerdat bei der zuständigen Instanz erklären können. Er plädiert auf nicht schuldig und hofft auf eine rasche Klärung des Falls.

Steve Guerdat im Sattel eines Pferdes.
Legende: Steve Guerdat Noch blickt er skeptisch in die Zukunft. EQ Images

Steve Geurdat musste nicht persönlich am Verbandssitz der Fédération Equestre Internationale (FEI) in Lausanne erscheinen. Gemeinsam mit seinen rechtlichen Beratern und den Tierärzten konnte er sich mittels Telefonkonferenz zuschalten lassen.

Wie der Olympiasieger von London 2012 in einer Stellungnahme ausrichten lässt, habe er dabei seinen Standpunkt zur möglichen Ursache für die positiven Dopingtests bei Nino des Buissonnets und Nasa erklärt. Guerdat geht von einer Kontamination von Futtermitteln aus und plädiert deshalb auf eine Aufhebung der provisorischen Sperre.

Die Zeit drängt

Das FEI-Tribunal wird in einem nächsten Schritt über das weitere Vorgehen befinden. Der Springreiter hofft auf einen zeitnahen Entscheid. Denn gerne würde er beim CSIO in Hickstead (ab 28. Juli) starten. Zudem geht es für ihn auch um eine Teilnahme an den Europameisterschaften in Aachen von Ende August, für die ihn der Schweizer Verband nominiert hat.

3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Flück, Bern
    Schon tragisch, wie viele krasse und definitive Vorverurteilungen hier bislang zu dieser Sache gepostet wurden. Unschuldsvermutung und Respekt gehen im Internetzeitalter anscheinend mehr und mehr bachab.. Ich bitte SRF inständig, dass solches Wutbürgertumm im Filter der Netiquette hängen bleibt. Diese Mitverantwortung eurerseits bedeutet für mich ein grosses Stück Service Public. Besten Dank.
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  • Kommentar von Pia Müller, 9443 Widnau
    Hr. Guerdat - dann nehmen Sie doch Ihre Futtermittel für Ihre Pferde mit !!! Ob es nur an den Futtermitteln liegt - Morphin etc. ?????
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  • Kommentar von Nimsay Job, ZH
    Ich glaube Guerdat, nicht nur, weil man ihm anmerkt, dass er seine Tiere liebt, sondern auch weil genug auf eine Kontamination hindeutet. Heutzutage kann man kleinste Mengen bereits nachweisen und die Mengen bei Nino und Nasa waren gering. Oripavin und Morphin kommen im Schlafmohn vor und können nach dessen Verdauung nachgewiesen werden, dieses kann schnell ins Futtermittel gelangen. Codein kommt 2016 von der verbotenen Liste sowieso auf die Kontrollierten Liste.
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