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Fuchs: «Clooney ist für uns ein sehr wertvolles und spezielles Pferd»
Aus Sportradio vom 27.10.2021.
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 19 Sekunden.
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Nach Unfall auf der Weide Pferd Clooney ist für Fuchs mehr als nur ein Sportgerät

Martin Fuchs' Spitzenpferd verletzte sich im August schwer. Nun ist Clooney zurück im heimischen Stall – keine Selbstverständlichkeit.

Über Hindernisse wird Martin Fuchs' Spitzenpferd Clooney nie mehr springen. Vielleicht wird der Zürcher den Schimmel eines Tages wieder satteln und mit ihm ausreiten können. Noch steht aber in den Sternen, ob dies überhaupt je wieder möglich sein wird.

Clooney hatte sich Mitte August bei einem Sturz auf der Weide eine Humerus-Fraktur zugezogen – also einen Bruch des Oberarms am Vorderbein. Für Fuchs, der auf seinem Top-Pferd unter anderem 2019 den EM-Titel gewann, ein Schock.

Im verdienten, aber nicht selbstverständlichen Ruhestand

Mittlerweile hat der 15-jährige Wallach das Schlimmste hinter sich. Seit gut einer Woche ist er wieder zuhause im heimischen Stall. Einen monetären Wert hat Clooney durch die Verletzung nicht mehr. Seine Zeiten als Spitzenpferd sind vorbei.

Für Fuchs stand trotzdem von Beginn an fest, dass er seinen Liebling behandeln lassen will. Etwas, das nicht unbedingt selbstverständlich ist. Fuchs aber sagt: «Clooney hat so vielen Menschen über so viele Jahre Freude bereitet. Er ist für uns trotzdem ein sehr wertvolles und spezielles Pferd.»

Warum Fuchs' Entscheid für den Pferdesport wichtig ist und weshalb er in diesem Zusammenhang auch ein Vorbild sein möchte, erfahren Sie im Audiobeitrag oben.

Radio SRF 1, 27.10.2021, 18:45 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Felix Meyer  (gegen unwahre Wahrheit)
    Leider ist die Einstellung von Martin Fuchs nicht selbstverständlich. Alle, die mit ihrem Partner Pferd viel Geld verdienen, sollten sich Unfallkosten und Ruhestand ihres Sportkollegen leisten können. Vermutlich zahlt eh die Versicherung. Ich sehe eine Vorbildfunktion, wird doch von einigen ehrgeizigen Turnierreiter:innen das "Sportgerät" Pferd bei Nichterreichen der Leistung ausgetauscht. Bringt es Gewünschtes nicht (mehr), ist nicht mehr reitbar, wird es aus Kostengründen gerne abgeschoben.
  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Wunderbar, dass Clooney wieder zu Hause ist und dort auch bleiben darf, Danke Martin Fuchs - ich habe das auch von Ihnen erwartet. Wäre bestimmt für Clooney wunderbar, wenn Sie ihn dann auch wieder einmal gemütlich ins Gelände reiten würden, damit er spürt, dass er auch noch ein "Gebrauchspferd" ist und für Sie so wichtig ist.
  • Kommentar von Franz Keller  (franzke)
    Es ist doch eigentlich eine selbstverständlichkeit dass ein solches Pferd im verdienten Ruhestand noch eine schöne Zeit verbringen darf. Clooney hat ja x-hundert tausend Franken eingespielt. Alles andere ist nicht akzeptabel und wäre eine Schande für den Reitstall, den Besitzer und der Reitsport generell.