Der Schwede absolvierte auf King Edward den Parcours am schnellsten (59,09 Sekunden) und blieb ohne Abwurf. Der Brite Scott Brash auf Hello Jefferson folgte dicht dahinter (59,23). Mit dem Deutschen Daniel Deusser (59,45/Tobago) und dem Luzerner Pius Schwizer (59,55) blieben zwei weitere Reiter fehlerlos unter einer Minute. Mit 60 Jahren ist Schwizer der älteste Finalteilnehmer. Gemeinsam mit Hengst Vancouver de Lanlore liegt er ausgezeichnet im Rennen.
Fuchs mit zwei Fehlern
Titelverteidiger Martin Fuchs hingegen verzeichnete auf Leone Jei zwei Abwürfe (was 6 Strafsekunden nach sich zog) und landete auf Rang 22 (65,20). Newcomer Edouard Schmitz (Gamin) musste sich mit Platz 36 (77,44) begnügen. Der Genfer hatte sich seine Premiere beim Weltcup-Finale sicherlich anders vorgestellt. Doch weil sein Pferd refüsierte, musste er immer wieder neu ansetzen. Immerhin beendete er den Parcours.
Das Weltcup-Finale besteht – ähnlich wie bei der WM – aus drei Teilen. Die ersten beiden Prüfungen sind ein Zeitspringen und ein Springen mit Stechen. Ist nach den zwei weiteren Umläufen in der Nacht auf Ostersonntag noch keine Entscheidung gefallen, gibt es erneut ein Stechen.