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Kistler im Schlussinterview: «Man wird wehmütig»
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Zum Abgang des Equipenchefs Vertrauen und Akzeptanz – Andy Kistlers Errungenschaften

Andy Kistler, der Verantwortliche der Schweizer Springreiter-Equipe, tritt nach über 6 Jahren im Amt in der Provinz ab.

Nicht in Tokio, sondern in Humlikon. Nicht an den Olympischen Spielen, sondern an den Schweizer Meisterschaften. Andy Kistler hat sein Amt als Equipenchef der Schweizer Springreiter abgegeben.

Unter der Führung des 65-Jährigen etablierten sich Steve Guerdat (Weltranglisten 1.) und Martin Fuchs (2.) in der Weltspitze. Kistler verstand es aber auch, Talente wie Janika Sprunger, Bryan Balsiger und Nadja Peter Steiner in die Nationalmannschaft zu integrieren. Gleichwohl hielt er parallel dazu an bewährten Kräften wie Pius Schwizer oder Niklaus Rutschi fest.

«Man muss die Menschen gerne haben»

Der Schwyzer hatte die Funktion des Equipenchefs vor 6 Jahren übernommen. Seine beiden Töchter waren im Junioren-Nationalkader, so kam der Unternehmer mit dem Pferdesport in Berührung.

Medaillen und Titel unter Kistler

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Weltmeisterschaft (2 Medaillen)

  • Silber, Martin Fuchs/Clooney, 2018
  • Bronze, Steve Guerdat/Bianca, 2018

Europameisterschaft (3 Medaillen)

  • Gold, Martin Fuchs/Clooney, 2019
  • 2x Team Bronze, 2015 und 2017

Weltcupfinal (5 Podestplätze)

  • 3 Titel (Steve Guerdat, 2015, 2016 und 2019)
  • 2x 2. Platz (Fuchs, 2019, und Romain Duguet, 2017)

Kistler war in seiner Position klar, strukturiert und fordernd. Und er hatte das nötige Gespür für die verschiedenen Anspruchsgruppen im Pferdesport. Daraus entstand ein kompetitives, erfolgreiches Team. Nachfolger von Kistler ist der 34-jährige Genfer Michel Sorg.

Balsiger zum 2. Mal Landesmeister

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Bryan Balsiger krönte sich in Humlikon zum 2. Mal zum Schweizer Meister der Elitespringreiter. Im Sattel von AK’s Courage verwies der Neuenburger Niklaus Schurtenberger mit Quincassi und Martin Fuchs mit Stalando auf die weiteren Medaillenplätze. Nach der ersten Prüfung vom Freitag hatte Fuchs auf seinem Schimmel die Nase vorne. Im ersten Finalumgang musste der Europameister aber einen Abwurf in Kauf nehmen und die Führung Bryan Balsiger überlassen.

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