Schweizer Gold-Quartett pausiert geschlossen

Die vier Schweizer Ruderer Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr legen 2017 alle ein Zwischenjahr ein. Ihre Zukunft lassen die Olympiasieger von Rio de Janeiro im Leichtgewichts-Vierer offen.

Der Leichtgewichts-Vierer während eines Rennens. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nehmen eine Auszeit Die Ruderer des erfolgreichen Leichtgewichts-Vierers. Keystone

Seinen Entscheid machte das Quartett nur zu einem kleinen Teil davon abhängig, dass seine Disziplin bereits 2020 nicht mehr zum olympischen Programm gehört. Der Leichtgewichts-Vierer wurde zu Gunsten einer zusätzlichen Frauen-Disziplin gestrichen. Der Schweizerische Ruderverband entschied daraufhin, grundsätzlich keine Leichtgewichts-Boote mit Riemen mehr an Wettkämpfe zu schicken.

Leichtgewichts-Vierer ist Team des Jahres 2016

2:18 min, vom 18.12.2016

Quartett lässt Zukunft offen

Vielmehr führten persönliche und berufliche Gründe dazu, dass die vier Athleten eine Pause einlegen. Bereits im Herbst dafür entschieden hatte sich Tramèr, der sich derzeit voll seinem Medizinstudium widmet.

Anders als Tramèr hatten sich Gyr, Schürch und Niepmann im Dezember zumindest in der Öffentlichkeit noch nicht festlegen wollen, wie ihre Zukunft genau aussieht. Nun ist klar, dass auch das Trio derzeit andere Prioritäten setzt. Ob und in welcher Bootsklasse die Gold-Medaillengewinner wieder einsteigen, ist derzeit offen.