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Rudern WM-Gold für Schweizer Leichtgewichts-Vierer

Der Schweizer Leichtgewichts-Vierer ist an der Ruder-WM auf dem französischen Alpsee Aiguebelette seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Mario Gyr, Simon Niepmann, Simon Schürch und Lucas Tramèr fuhren im Final souverän zu Gold. Skifferin Jeannine Gmelin wurde Fünfte.

Legende: Video «Schweizer Quartett rudert souverän zu Gold» abspielen. Laufzeit 4:26 Minuten.
Aus sportpanorama vom 06.09.2015.

Gyr, Niepmann, Schürch und Tramèr erwischten keinen optimalen Start, konnten in der Folge aber rasch zulegen und übernahmen bereits nach einem Viertel der Strecke (500 m) die Führung.

Diese gab das Schweizer Quartett bis ins Ziel nicht mehr her. Zwar kamen die Dänen, Weltmeister der letzten beiden Jahre, im Schlussspurt noch etwas näher heran, der Sieg der Schweizer geriet aber nie in Gefahr. Mit einer knappen Bootslänge Vorsprung sicherten sie sich souverän die Goldmedaille. Bronze ging an Frankreich.

Legende: Video «Medaillenfeier (unkommentiert)» abspielen. Laufzeit 1:56 Minuten.
Vom 06.09.2015.

Souverän von A bis Z

Das Quartett sicherte der Schweiz den ersten WM-Titel in einer olympischen Disziplin seit 1995, als Markus und Michael Gier im Leichtgewichts-Doppelzweier triumphiert hatten. Damit krönte der Leichtgewichts-Vierer eine überragende Saison. Zuvor war er schon Europameister und Weltcup-Gesamtsieger geworden.

Das Ticket für die Olympischen Spiele in Rio hatten die Schweizer bereits nach dem souveränen Gewinn ihres Halbfinal-Laufs in der Tasche.

Gmelin rudert auf Rang 5

Im Skiff-Final der Frauen blieb die Schweiz ohne Podestplatz. Jeannine Gmelin zeigte zwar ein gutes Rennen und lag bei Rennhälfte nur 15 Hundertstelsekunden hinter dem Bronzeplatz zurück. Ihre Kräfte reichten aber nicht zum grossen Coup. Die 25-jährige Zürcher Oberländerin überquerte die Ziellinie nach 2000 m als Fünfte.

Legende: Video «Jeannine Gmelin zu ihrem WM-Lauf» abspielen. Laufzeit 0:21 Minuten.
Vom 06.09.2015.

Trotzdem darf Gmelin die WM in Frankreich als grossen Erfolg werten, hat sie doch mit dem Finaleinzug die Qualifikation für Rio ebenfalls geschafft. Damit wird an den Olympischen Spielen im kommenden Jahr erstmals seit Athen 2004 (Caroline Lüthi) wieder ein Schweizer Frauenboot an den Start gehen.

Sendebezug: Radio SRF 1, Bulletin von 15:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Alain Zengaffinen, Sachseln
    Bravo Mario! (das gilt natürlich auch für die andern drei) - Gratulation auch an Michi und Roman - als KSA Sportlehrer bin ich selbstverständlich schon ein wenig stolz auf die Ruderer - spezielle Grüsse und alles Gute für die kommenden Monate und JAHRE!
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  • Kommentar von Reto Cotrotzo, Kappl
    Gratulation
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  • Kommentar von Martin Hodler, Pfäffikon
    Die stoische Ruhe im Blick von Mario Gyr am Start deutete an, wie viel Abgeklärtheit das Team mittlerweile mit sich bringt. Die Jungs haben in den letzten drei Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet und sich Schritt für Schritt verbessert. Die weitaus grösste Herausforderung wartet nun auf den LM4-. Wünschen wir ihnen Gesundheit, Fokus und das Streben nach Dominanz, damit wir in Rio 2016 am Tag der Tage ihre Leichtigkeit und ihre Freude an der Perfektion Schlag für Schlag miterleben dürfen.
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