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Schwimmer nach Corona-Pause Desplanches: «Wie ein Kind vor einem Aquarium»

Diese Woche startete der Schwimmer in Nizza wieder mit dem Training. Es war es eine freudige Rückkehr.

Jérémy Desplanches.
Legende: Freut sich ab der Wiederaufnahme des Trainings Jérémy Desplanches. Keystone/Archiv

Das Warten war lang – in Frankreich gar noch länger. Seit dem Corona-Lockdown mussten auch die Schwimmer auf ihr normales Training verzichten. Erst am 20. Mai konnte Jérémy Desplanches, der seit 6 Jahren in Nizza lebt, das Training wieder aufnehmen.

Als er das Schwimmbad wieder sah, sei er «wie ein Kind vor einem Aquarium», gewesen, so der Vize-Weltmeister über 200 m Lagen gegenüber Keystone-SDA. «Ich stand nur da und hielt meine Hände an die Glaswand. Ich wollte unbedingt darin eintauchen, das habe ich vermisst.»

Strenge Vorschriften

Auch die Sportler in Frankreich müssen noch strengere Hygienevorschriften als üblich einhalten. «Es gibt überall Desinfektionsmittel und der Pool wird täglich desinfiziert», erklärt der 25-jährige Genfer. «Ausserdem gilt: Ein Schwimmer pro Bahn.»

Es gab wirklich viel Wichtigeres als Schwimmen.
Autor: Jérémy Desplanches

Der Europameister von 2018 hat vollstes Verständnis für die Vorsichtsmassnahmen der französischen Regierung. «Es gab wirklich viel Wichtigeres als Schwimmen», so Desplanches. «Ich kann mich daher glücklich schätzen, meinen Sport und damit meinen Alltag wieder aufnehmen zu können.»

Video
Aus dem Archiv: Desplanches' historische WM-Medaille 2019
Aus sportpanorama vom 04.08.2019.
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