Ugolkova verpasst Final trotz Schweizer Rekord knapp

Maria Ugolkova ist an den Langbahn-EM in London über 200 m Crawl erstmals unter zwei Minuten geblieben. Zum Finaleinzug hat es dennoch knapp nicht gereicht.

Schwimmerin. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nur wenig hat gefehlt Maria Ugolkova schied im Halbfinal über 200 m Crawl aus. EQ Images

Trotz neuerlichem Landesrekord ist Maria Ugolkova in den EM-Halbfinals als Neunte über 200 m Crawl ausgeschieden. Sie unterbot in 1:58,97 ihre eigene Bestmarke aus dem Vorlauf zwar nochmals um exakt eine halbe Sekunde. Zu ihrer zweiten Finalteilnahme in London fehlten der 26-Jährigen vom SC Uster-Wallisellen letztlich aber 14 Hundertstel.

Bereits im Vorlauf mit Schweizer Rekord

Ugolkova hatte sich schon am Morgen bestens erholt gezeigt von ihrem Einsatz im EM-Final über 200 m Lagen am Donnerstagabend. Die im letzten Sommer eingebürgerte Russin blieb als Vorlaufsechste in 1:59,47 um 0,29 Sekunden unter dem Landesrekord, den Danielle Villars erst Mitte März in Zürich aufgestellt hatte.

Ugolkova an allen Schweizer Rekorden beteiligt

Sechs Schweizer Rekorde sind bisher an den Titelkämpfen im Aquatics Centre verbessert worden, an jedem war Ugolkova beteiligt. Vor den zwei Bestmarken über 200 m Crawl hatte die 26-Jährige schon diejenigen über 100 m Crawl und 200 m Lagen gesenkt. Dazu trug sie als Startschwimmerin zu den zwei Staffelrekorden über 4x100 m Crawl Entscheidendes bei.

Giradet und Schweizer verpassen Halbfinal

Ausser Ugolkova vermochte am drittletzten EM-Tag kein weiterer Swiss-Swimming-Athlet die Vorläufe zu überstehen. Am knappsten verpasste Noémi Girardet ebenfalls über 200 m Crawl den Vorstoss in die Halbfinals. Der 21-Jährigen von Lancy-Natation fehlten dazu in persönlicher Bestleistung von 2:00,94 nur 16 Hundertstel. Brustschwimmer Martin Schweizer verpasste die Halbfinals über 50 m in 28,15 um 0,15 Sekunden.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Langbahn-EM