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1. Tag am ESAF in Mollis Starker Schlegel in Führung – Berner Favoriten zurückgebunden

  • Nach 4 von 8 Gängen am Eidgenössischen in Mollis liegt Werner Schlegel mit 39,75 Punkten in Führung.
  • Dahinter findet sich überraschend der Berner Nicht-Eidgenosse Fritz Ramseier wieder.
  • Während Joel Wicki in Tuchfühlung mit der Spitze ist, sind die anderen Top-Favoriten Fabian Staudenmann und Samuel Giger zurückgebunden.

Als in der Arena in Mollis die Spitzenpaarungen für den 4. Gang bekanntgegeben wurden, ging gleich mehrfach ein Raunen durch die Menge. Der Grund? Das Einteilungsgericht liess zum Abschluss des Tages noch einmal die absoluten Spitzenschwinger gegeneinander antreten. Samuel Giger vs. Michael Moser, Fabian Staudenmann vs. Werner Schlegel und Joel Wicki vs. Armon Orlik lauteten die hochkarätigen Duelle.

Der Toggenburger Schlegel führte das Klassement nach 3 Gängen mit 29,75 Punkten an und ging entsprechend mit viel Selbstvertrauen in den Kampf mit Staudenmann, der nach dem Gestellten mit Giger im Anschwingen zweimal gewonnen hatte. Der Berner zeigte sich angriffiger und suchte den Sieg. Schlegel konzentrierte sich zumeist auf das Verteidigen. Doch als sich die Chance bot, konterte er einen Angriffsversuch Staudenmanns und legte ihn platt auf den Rücken.

Damit war bereits vor dem letzten Kampf klar, dass er den 1. Tag als alleiniger Leader abschliessen würde. Dieser endete zwischen Wicki und Orlik nach attraktiven sieben Minuten gestellt, weshalb die beiden auf den 5. Zwischenrang zurückfielen.

Moser schnuppert am Sieg

Nach der Auftaktniederlage gegen König Wicki im Anschwingen musste der 20-jährige Moser zum Ende des ersten ESAF-Tags erneut mit einem Top-Favoriten zusammengreifen. Giger hatte wie Staudenmann nach dem Gestellten zu Beginn zwei Gänge für sich entschieden. Mit Moser lieferte er sich ein Duell, das hochstehender kaum hätte sein können.

Mit dem letzten Zug holte der Berner beinahe noch den Sieg. Giger war mit den Schultern gefährlich nahe am Boden, konnte sich in den Augen des Kampfrichters aber gerade noch retten. Für den Gestellten bekamen beide die Note 9.

Fritz Ramseier, der Überraschungsmann

So kam es, dass sich viele Favoriten nach 4 Gängen nicht an der unmittelbaren Spitze der Rangliste wiederfanden. Besonders die Berner Titelanwärter zogen keinen Sahnetag ein. Staudenmann liegt mit zwei Siegen nur auf Rang 9, genau wie Kollege Adrian Walther. Auch Giger ist übrigens auf dem 9. Platz anzutreffen. Matthias Aeschbacher schaffte es nach der Auftaktniederlage gegen Orlik dank drei Siegen noch auf den 5. Zwischenrang.

Hinter dem führenden Schlegel folgt daher überraschend der 31-jährige Nicht-Eidgenosse Fritz Ramseier. Der Emmentaler feierte vier Siege und bodigte dabei drei Eidgenossen, unter anderem Mitfavorit Damian Ott. Den 3. Rang teilen sich nach 4 Gängen der Berner Curdin Orlik und der Thurgauer Domenic Schneider.

So geht es weiter

Am Sonntag stehen am Eidgenössischen die Gänge 5 bis 8 auf dem Programm. Am Morgen geht es auf SRF 1 bereits um 7:30 Uhr los, der 5. Gang beginnt eine Viertelstunde später. Der Schlussgang ist auf ca. 16:45 Uhr angesetzt.

Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest in Mollis

SRF 1, sportlive, 30.8.2025, 13:15 Uhr

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