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Lange Favoritenliste auf dem Hausberg von Solothurn
Aus Sport-Clip vom 16.07.2021.
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70. Weissenstein-Schwinget Der Prototyp Strebel muss es für die Einheimischen richten

Beim Bergkranzfest auf dem Weissenstein sind die Nordwestschweizer Gastgeber in der Aussenseiterrolle. Für einen Sieg am Samstag kommt wohl nur Joel Strebel in Frage.

Es ist das Los des kleineren Teilverbandes. Im Vergleich zur Innerschweiz, zu den Bernern und den Ostschweizern hat die Nordwestschweiz deutlich weniger Athleten. Und deshalb auch weniger Spitzenschwinger. Das macht es der 40 Mann starken Delegation schwer, den Sieg auf dem Hausberg gegen 50 Gegner aus zwei Gastverbänden in den eigenen Reihen zu halten.

Live-Hinweis

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Den 70. Weissenstein-Schwinget können Sie am Samstag live bei SRF verfolgen. Ab 08:25 Uhr wird das Schwingfest im kommentierten Livestream unter srf.ch/sport übertragen.

Es gelingt zwar immer mal wieder, aber dazu braucht es eine herausragende Leistung, wie der Blick auf die Notenblätter der letzten beiden Nordwestschweizer Weissenstein-Sieger unschwer erkennen lässt.

  • 2013 gewann Bruno Gisler. Und er räumte mit Arnold Forrer, Adi Laimbacher und Benji von Ah drei der grössten Gegner höchstpersönlich aus dem Weg.
  • Ein Jahr später klassierte sich Christoph Bieri im ersten Rang. Auf dem Weg dorthin standen ihm Matthias Glarner, Kilian Wenger, Thomas Zaugg und Matthias Sempach im Sägemehl gegenüber.

Alpiger muss passen

Wenn man diese grossen Leistungen auf das Teilnehmerfeld vom Samstag überträgt, dann muss man mit Gegnern wie Armon Orlik, Sven Schurtenberger und Domenic Schneider klarkommen, um nur ein paar zu nennen.

Die Spitzenpaarungen des 1. Gangs

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  • Armon Orlik - Marcel Bieri
  • Joel Strebel - Benji von Ah
  • Patrick Räbmatter - Reto Nötzli
  • Andreas Döbeli - Erich Frankhauser
  • Mike Müllestein - Domenic Schneider
  • Sven Schurtenberger - Samir Leuppi
  • Fabian Kindlimann - Andi Imhof
  • Joel Ambühl - Werner Schlegel

Einer aus dem Nordwestschweizer Team kann das. Aber der ist rekonvaleszent. Nick Alpiger, der Leader im Nordwesten, wird erst nächste Woche wieder ins Geschehen eingreifen.

Strebel soll es richten

Bleibt auf dem Weissenstein Joel Strebel als hoffnungsvollster Kandidat für einen Sieg der Gastgeber. Strebel ist 192 Zentimeter gross, gegen 120 Kilo schwer, ausgestattet mit dem unbedingten Willen, sich jeden Tag zu verbessern.

Joel Strebel
Legende: Holt er für die Nordwestschweizer die Kohlen aus dem Feuer? Joel Strebel (oben). Freshfocus

Damit ist er der Prototyp des modernen Spitzenschwingers. Er ist in den letzten Jahren Saison für Saison immer stärker geworden, hat in der coronabedingten Sägemehlzwangspause im Kraftbereich umso mehr gearbeitet und Muskelmasse zugelegt, und er ist mit dem Gewinn des Eidgenössischen Kranzes 2019 gelassener geworden.

Das alles macht Joel Strebel zum Kandidaten für einen grossen Sieg, irgendwann. Vielleicht bei der 70. Austragung des Weissenstein-Schwinget am Samstag, wo er die grösste Hoffnung der Nordwestschweizer auf den so schwer zu erreichenden Sieg sein wird.

Livestream, srf.ch/sport, 11.07.2021, 8:30 Uhr

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Hüppin  (Daniel Hüppin)
    @SRF: "Einer aus dem Nordostschweizer Team kann das. Aber der ist rekonvaleszent. Nick Alpiger, der Leader im Nordwesten, wird erst nächste Woche wieder ins Geschehen eingreifen." Mir scheint in diesem Artikel die Schwingergeografie ein wenig durcheinander geraten zu sein. Nick Alpiger als Leader im Nordwesten gehört nicht zum Nordostschweizer Team.
    1. Antwort von SRF Sport (SRF)
      @Daniel Hüppin Sie haben natürlich recht. Wir haben den Fehler korrigiert. Sportliche Grüsse