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Mit und ohne Holz Garderoben am ESAF: Von luxuriös bis spartanisch

Die Schwinger der Teilverbände sind am ESAF in eigenen Garderobenzelten untergebracht. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Grösse.

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Mollis findet mehrheitlich in temporären Bauten statt. Neben der imposanten Arena mit 56'500 Sitzplätzen sind auch die Garderobenzelte der Schwinger nach dem Fest wieder Geschichte. Jeder Teilverband erhält von den Organisatoren ein solches zur Verfügung gestellt.

Die Grösse der Zeltbauten sind streng geregelt. Je mehr Schwinger der Verband stellt, desto grösser das Zelt. Der ISV, mit 78 Teilnehmer jener Verband mit den meisten Athleten im Glarnerland, hat darum das grösste Zelt auf dem Flugplatz in Mollis zur Verfügung.

Berner arbeiten mit Holz

Der Teamspirit wird bei den Innerschweizern grossgeschrieben: «Bei uns steht Stuhl an Stuhl, da wird nichts abgetrennt. Wir sind eine grosse Mannschaft und das wollen wir auch zelebrieren», gibt Stefan Muff Einblicke. Der Technische Leiter des Verbands gibt aber zu, dass es nicht nur spartanisch zu- und hergeht. So gibt es im und um das Garderobenzelt unter anderem eine Kaffeebar, ein Kältebad, einen kleinen Pool und Spinning Velos, um sich zwischen den Gängen zu erholen.

Die Berner betreiben gar noch etwas mehr Aufwand. Im Gegensatz zu den Innerschweizern arbeitet der BKSV mit Holzverkleidungen innerhalb des Zelts. «Wir bauen richtige Garderoben, sodass es danach aussieht wie in einer Hockey-Garderobe», erklärt Jörg Käser. Zwischen den Gängen verbrächten die Schwinger die meiste Zeit dort, darum werde die Garderobe «häuslich» eingerichtet.

Die komplette Einrichtung müssen die Verbände aber nicht ins Glarnerland karren. Grosse Wanduhren und Fernsehbildschirme werden vom Organisator zur Verfügung gestellt. Sämtliche Supplemente sind den Verbänden überlassen.

Radio SRF 1, Morgengespräch, 29.08.2025, 06:15 Uhr ; 

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